Tag Archives: Diethelm Beer

17Okt/14

SPD ehrt Jubilare

Er war Präsident des Europäischen Parlaments: Dr. Klaus Hänsch

Er war Präsident des Europäischen Parlaments: Dr. Klaus Hänsch

Ein ganz besonderes Ereignis, eigentlich ein Doppel-Event, feiert die SPD-Erkrath am Samstag, 18. Oktober, im Naturschutzzentrum Bruchhausen: Die Partei ehrt langjährige Mitglieder und bedankt sich für ihre Treue und ihr Engagement in der SPD. Das sind in diesem Jahr:

Dr. Klaus Hänsch – 50 Jahre
Hans-Ulrich Zastrau – 40 Jahre
Erika Svoboda 40 Jahre
Michael Hartmann – 25
Thomas Steinman- 25
Marianne Söhnchen – 25
Reinhart Teich – 25
Frank Urban – 25

Die Kreisvorsitzende der SPD und Bundestagsabgeordnete, Kerstin Griese, wird dazu die Laudatio halten.

In der vergangenen Ratsperiode sind aus den Reihen der SPD-Ratsfraktion ausgeschieden bzw. kandidierten nicht erneut zum Stadtrat

Christian Hellwig-Malberg, Klaus Wiescher, Sabine Schimke, Diethelm Beer und Edeltraud van Venrooy.

Der Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat, Detlef Ehlert, wird seine früheren KollegInnen verabschieden.

 

18Jun/14

Detlef Ehlert führt weiter die Fraktion

Detlef Ehlert

Detlef Ehlert

Detlef Ehlert bleibt Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Erkrath, die Fraktion wählte den 55-Jährigen gestern bei der konstituierenden Sitzung einstimmig erneut zu ihrem „Chef“.

Als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde Volker Teich; den Umwelt- und Planungsbereich vertritt als Sprecher künftig Uli Schimschock.

Außer Schimschock ist „neu“ im Fraktionsvorstand auch Sabine Lahnstein: Die SPD-Fraktion empfiehlt sie in der Stadtratssitzung nächste Woche zur Wahl als Nachfolgerin von Edeltraud van Venrooy als Stellvertretende Bürgermeisterin. In dem Amt ist Sabine Lahnstein dann auch Mitglied des Fraktionsvorstands.

Marianne Söhnchen bleibt Kassiererin, Marleen Buschmann wird neue Schriftführerin und folgt in dem Amt Dieter Becker.

Die Fraktion dankte den ausscheidenden Ratmitgliedern Diethelm Beer und insbesondere der langjährigen stellvertretenden Bürgermeisterin und Planungsausschussvorsitzenden Edeltraud van Venrooy „vorab“ für ihr Wirken zum Wohle der Gemeinde. In einer eigenen Veranstaltung mit dem Stadtverband der SPD werden die Sozialdemokraten darauf noch ein spezielles Augenmerk richten.

Mitglieder der Fraktion sind die elf in den Stadtrat gewählten Ratsmitglieder und darüber hinaus Sachkundige Bürgerinnen und Bürger, die die SPD in Ausschüsse und andere Gremien des Stadtrates bzw. der Stadt entsendet. Mehr zu ihnen steht hier.

14Jun/14

SPD mitten drin beim Internationalen Frühlingsfest im Bürgerhaus

Volles Haus in Hochdahl

Volles Haus in Hochdahl

SPD stark vertreten

SPD stark vertreten

Trubel ohne Ende und mittendrin Sabine Lahnstein, Volker Teich, Dieter Smolka und Manfred Krick

Trubel ohne Ende und mittendrin Sabine Lahnstein, Volker Teich, Dieter Smolka und Manfred Krick

Das 32. Fest des Integrationsrats im Hochdahler Bürgerhaus lockte heute wieder hunderte Besucher an.

Konstantin Lajios, hier mit Detlef Ehlert und Manfred Krick bei der "Schranken-auflassen"-Aktion am Hochdahler Bahnhof

Konstantin Lajios, hier in der Mitte mit Detlef Ehlert, Sabine Schimke, links, und Manfred Krick bei der „Schranken-auflassen“-Aktion am Hochdahler Bahnhof

Konstantin Lajios hatte eine große Bühne und ein tolles Publikum für seinen Abschied als Vorsitzender dieses Gremiums aus direkt gewählten Erkrather Mitbürgern mit (auch) ausländischem Pass und Ratsmitgliedern des Stadtrates Erkrath. Der Deutsch-Grieche hatte bei den Wahlen des Integrationsrates am 25. Mai auf einen der vorderen Listenplätze des Wahlvorschlags der Internationalen Liste der SPD verzichtet und ist deshalb – trotz des sonst hervorragenden Wahlergebnisses für die Liste – im neuen Rat zunächst nicht wieder dabei.

Die SPD war beim diesjährigen Frühlingsfest mit vielfältigen, von Sabine Lahnstein organisierten, Beiträgen wie Glücksrad und Button-Maschinen für die Kids aktiv dabei. Viele der neuen Ratsmitglieder der SPD und die Mitglieder des Integrationsrates von der Internationalen Liste der SPD halfen hier oder bei den Ständen ihrer Landsmannschaften mit.

20Okt/13

Bürgerinfo: Feuerwache zum Cleverfeld

Diethelm Beer und Peter Urban im Gespräch

Diethelm Beer und Peter Urban im Gespräch

Bald 50 Bürgerinnen und Brürger machten vom Angebot der Hochdahler SPD-Ratsmitglieder und ihres Fraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert Gebrauch, sich näher über die Pläne zum Bau einer neuen Feuer- und Rettungswache am Cleverfeld zu informieren. Natürlich waren viele Menschen insbesondere aus dem Wohngebiet in der Nachbarschaft gekommen, um ihrem Unmut über den Ratsbeschluss auszudrücken und natürlich konnten die SPD-Mitglieder gerade die künftigen Nachbarn nicht gleich mit ihren Argumenten für den Standort überzeugen. Doch verabredeten alle Beteiligten, miteinander im Gespräch zu bleiben, um die Interessen der Anwohner auf „Ruhe“, die Forderungen nach Freiflächenschutz und Öko-Ausgleich, die notwendigen Maßnahmen für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherung vernünftiger Arbeitsbedingungen der Wehrleute sowie – nicht zu vergessen – auch die finanzielle Machbarkeit eines solchen Projektes auszugleichen.

Die Bilder zeigen einige der Ratsmitglieder Marianne Söhnchen, Sabine van de Griend-Lahnstein, Edeltraud van Venrooy, Diethelm Beer, Detlef Ehlert und Peter Urban im Gespräch mit den Bürgern.

In die Pläne vertieft... Detlef Ehlert und Anwohner

In die Pläne vertieft… Detlef Ehlert und Anwohner

Kritische Fragen beantworten Sabine van de Griend-Lahnstein und Marianne Söhnchen

Kritische Fragen beantworten Sabine van de Griend-Lahnstein und Marianne Söhnchen

09Okt/13

SPD-Hochdahl am 18. Oktober vor Ort: Cleverfeld und Feuerwehr

Der Stadtrat hatte letzte Woche auf Antrag der SPD-Fraktion entschieden, dass die neue Feuer- und Rettungswache auf dem Cleverfeld „gegenüber von Lidl“ gebaut werden soll. Die Stadtverwaltung hat nun den Auftrag, die notwendigen Planungsverfahren einzuleiten, mit denen in Alt-Hochdahl Baurecht für die Wache geschaffen werden soll. Dafür ist unter anderem Voraussetzung, dass die derzeitige Ausweisung des Gebietes als „Naturschutz“-Fläche geändert wird und dass die von einer Feuerwache ausgehenden Geräuschbelästigungen, die baurechtsrelevant sind (also nicht Martinshornsignale), s oeingedämmt werden, dass sie die Anwohner der Nachbarbebauung nicht über Gebühr beeinträchtigen.

Die SPD stellt die Gründe für eine neue Wache und ihre Abwägungen, warum das Cleverfeld der geeignete Standort für die Feuerwehr ist, in einer Informationsveranstaltung vor Ort interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor. Am Freitag, den 18. Oktober, werden unter anderem die Ratsmitglieder der SPD Edeltraud van Venrooy, Sabine van de Griend-Lahnstein, Marianne Söhnchen, Peter Urban, Volker Teich, Diethelm Beer aus Hochdahl und Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert ab 17 Uhr an der Hüttenstr./Weinbusch zum Gespräch zur Verfügung stehen.

22Dez/12

Klaus Wiescher, SPD-Stadtverbandsvorsitzender in Erkrath, stellt zum Jahreswechsel Soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt

Klaus Wiescher

Der neugewählte Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Erkrath, Klaus Wiescher, wendet sich mit einem Schreiben an die Mitglieder der SPD in Erkrath, das die Redaktion hier gern wiedergeben will. Wiescher nutzt die unter den Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei übliche Anredeform des „du“ als Zeichen der Verbundenheit mit gemeinsamen Werten, doch seine Aussagen und seine Wünsche für die Menschen und für Erkrath sind sicher auch interessant und gedacht für die Erkratherinnen und Erkrather, die (noch…) nicht der SPD angehören:

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

nur noch wenige Tage trennen uns von Weihnachten 2012 und dem Übergang in das Jahr 2013.

Es waren ereignisreiche Tage und Monate, die wir hinter uns gelassen haben. Zeitabschnitte, die für unsere Gemeinschaft in Bund, Land und in unserem Erkrath aber auch für jeden von uns persönlich von Bedeutung waren und teilweise noch sind.

So hat die Anfang des Jahres durchgeführte Klausur der Partei die Möglichkeit  geboten, über die Positiva als auch Negativa unserer bis dato erfolgten Arbeit zu reflektieren.

Dies haben wir überwiegend mit der dazu benötigten Offenheit und Selbstkritik durchgeführt und so uns die Chance gegeben, entscheidende Weichen in die Richtung zu stellen, die uns gemeinsam zu den von uns angestrebten Zielen führt.

Wir waren und sind uns dabei bewusst, dass so manche Weiche noch sperrig erscheint, jedoch sind wir insgesamt auf einem guten Weg.

Wie dieser gute Weg des gemeinsamen Handelns mit entsprechender Zielerreichung aussah, hat nicht zuletzt die überaus erfolgreiche Landtagswahl gezeigt.

Aber auch der teilweise vollzogene Wechsel von Verantwortung in den Ortsvereinen als auch im Stadtverband gibt der Hoffnung Ausdruck,
dass neben dem „frischen Wind“ in den Stadtteilen auch der Gedanke des weiteren engen Zusammenwachsens Früchte trägt. Ich danke hier noch einmal besonders und ausdrücklich Volker Teich für seine sehr engagierte Arbeit in den letzten 12 Jahren als Vorsitzender unseres Stadtverbands, der sich immer für den Zusammenhalt der SPD in Erkrath in die Breschwe geworfen hat und möchte auch Diethelm Beer nicht unerwähnt sein lassen, der sich über eine ebenso lange Zeit für den Ortsverein Hochdahl eingesetzt hat.

Gerade bei der erfolgreichen Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben in 2013 und 2014 ist das Miteinander in unserer Partei von entscheidender Bedeutung!

Leider haben uns im vergangenen Jahr einige GenossInnen für immer verlassen. Dies schmerzt uns als Partei als auch persönlich, vermissen wir doch ihre Gegenwart, ihre Solidarität als auch ihr persönliches Engagement.

Dem gegenüber sind wir erfreut über die Entwicklung hinsichtlich der Neumitglieder unserer Gemeinschaft.

Mein Dank gilt hierbei insbesondere den „Werbeträgern vor Ort“, ohne deren Wirken im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen als auch im privaten Bereich eine Kontaktaufnahme von Interessierten zu unserer Solidargemeinschaft ungleich schwieriger wäre.

In diesen Dank schließe ich alle Mitglieder unserer Partei in Erkrath ein, die uns ein weiteres Jahr ihre Verbundenheit mit den bundes-, landes- und kommunalpolitischen Zielen unserer SPD gezeigt haben.

Wie eingangs erwähnt liegen nun vor uns Tage der Ruhe und Erholung, die wir als Möglichkeit der Wiederherstellung unserer Kräfte aber auch als Besinnung auf unser Ziel nutzen sollten:

Soziale Gerechtigkeit in Freiheit, Frieden und Solidarität!

In diesem Sinne wünsche ich uns und unseren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Klaus Wiescher

07Aug/12

Klaus Przybilla führt Hochdahler SPD

Der Hochdahler Ortsverein der SPD hat einen neuen Vorsitzenden: bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag wählten die Hochdahler Sozialdemokraten Klaus Przybilla (56) zum Nachfolger von Diethelm Beer. Der hatte nach über zehn Jahren an der Spitze des Ortsvereins aus persönlichen und familiären Gründen nicht erneut kandidiert.

Przybilla ist verheiratet und hat zwei – erwachsene – Töchter. Bei der Kreisverwaltung in Mettmann ist er für Klimaschutz und Energiefragen zuständig. Seit 1994 ist er Sozialdemokrat. Er steigt jetzt stärker ins örtliche Politikgeschehen ein, weil er Lust auf Gestaltung hat und seine familiäre Situation ihm dazu mehr „Luft“ lässt. Um junge Themen und um junge Leute will er sich vornehmlich kümmern. Die Mitglieder gewährten ihm dafür einen breiten Vertrauensvorschuss.

Der neue Vorstand: von links Eva Brodschack, Klaus Przybilla, Sabine van de Griend-Lahnstein, Klaus Wiescher, Jan Pfeifer, Jürgen Hampel und Marianne Söhnchen

An der Seite Przybillas stehen als Stellvertretende Vorsitzende Sabine van de Griend-Lahnstein und Marianne Söhnchen. Söhnchen wurde im Amt bestätigt. Neu ist die Hochdahler Unternehmerin van de Griend-Lahnstein, die statt Edeltraud van Venrooy das Amt wahrnimmt. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin van Venrooy hatte nicht mehr kandidieren wollen.

Jürgen Hampel kehrt auf seinen früheren Platz als Kassierer zurück, während Eva Brodschack nun als Beisitzerin quasi die Ämter mit Hampel tauschte.

Auch der Schriftführer Klaus Wiescher ist neu in dem Geschäft.

Die Riege der Beisitzerinnen und Beisitzer wird komplettiert durch Karin Fink, Jan Pfeifer, Willi Pfeiffer und Volker Teich.

Die Altersspreizung der Vorstandsmitglieder reicht damit von 20 – der ehemalige Jugendratsvorsitzende Jan Pfeifer – bis zu 73, die der frühere Seniorenratsvorsitzende Jürgen Hampel an Erfahrungsschatz einbringen kann.

Klaus Przybilla verabschiedete die ausgeschiedenen Diethelm Beer, Edeltraud van Venrooy, Erhard Koch und Sabine Schimke mit aufrichtigen Dankesworten und überreichte ihnen kleine Präsente.

07Mrz/12

Hanna Eggerath forscht – und erzählt – über Mühlen an der Düssel

Hanna Eggerath

Mit den Mühlen am Lauf der Düssel und sonst in der Region hat sich die Erkrather Heimatforscherin Hanna Eggerath in jüngerer Zeit intensiv befast. Sie forschte gewohnt akribisch über die Historie der vielfach mehrere hundert Jahre alten Bauwerke, fotografierte und schrieb die Geschichte der Mühlen und ihrer Besitzerfamilien auf.

Im letzten Jahr hielt die agile 76-Jährige dazu einen viel beachteten Vortrag, der die anwesenden Gäste begeisterte. In der Westdeutschen Zeitung stand dazu zu lesen: http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/erkrath/hanna-eggerath-erzaehlt-mahlende-heimatgeschichten-1.825464

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins hat auf Anregung seines Mitglieds Eva Brodschack nunmehr Frau Eggerath gebeten, ihr Wissen um die Mahlwerke der heimischen Region erneut öffentlich zu präsentieren.

Hanna Eggerath hat ihre spannenden Geschichten erzählt und ihre beeindruckenden Bilder am 8. März in der Gaststätte Methner in Hochdahl gezeigt.

Ortsvereinsvorsitzender Diethelm Beer hatte die rund 30 Gäste willkommen geheißen und ihnen einen interessanten Abend in Ausssicht gestellt. Und den bekamen sie ohne Zweifel durch den launigen und informativen Vortrag Eggeraths.

10Okt/11

Wie es mit dem Bahnhof Hochdahl weiter geht…

steht hier zu lesen: www.SPD-Hochdahl.de (Text und Fotos von dort zur Veröffentlichung hier entlehnt)

L403n und Bahnübergang: viele Fragen offen :

Kommunalpolitik


Viel Besucher interessierten sich für die Baumaßnahmen in Alt-Hochdahl.

Viele Fragen zur L403n und zum Bahnübergang Hochdahl hatten die zahlreichen Besucher, die auf Einladung unseres OV in die Seniorenbegegnungsstätte der Johanniter gekommen waren.

Als Referent des Abends war Heinz-Peter Heffungs, Leiter des Tiefbauamtes Erkrath, eingeladen. Zum Fertigstellung des Ausbau der L403n meinte er: vermutlich November 2011. Offen blieben die Fragen nach einer Fußgänger- und Radfahrergerechten Anbindung der Ausbaustrecke an den weiteren Verlauf der Straße Richtung Neandertal. Mit der Unterführungs-Regelung am S-Bahnhof Hochdahl zeigten sich viele Bürgerinnen und Bürger unzufrieden, aber für eine nutzerfreundlichere Lösung sei kein Geld da, meinte Heffungs. Auch auf die Fragen, was im kommenden Jahr mit der Hauptstraße passieren soll, gab es nur die Auskunft, dass frühestens Ende diesen Jahres mit den Planungen begonnen werden soll, die dann in den entsprechenden Ratsgremien und Bürgerversammlungen diskutiert werden. “Das kann Jahre dauern”, so Heffungs.

Wer zu den Themen weitere Fragen hat, kann sich an Edeltraud van Venrooy, Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin, per Email wenden: venrooy(at)t-online.de;
außerdem sich den Termin für die nächste Planungsausschuss-Sitzung vormerken: Di., 4. Oktober, 17 Uhr im Bürgerhaus Hochdahl. Hier steht die Gestaltung des Bahnübergangs zur Debatte.

OV-Vorsitzender Diethelm Beer (re.), Tiefbauamtsleiter Heinz-Peter Heffungs.
OV-Vorsitzender Diethelm Beer (re.) leitete die Veranstaltung, Tiefbauamtsleiter Heinz-Peter Heffungs referieret.

L403n-Saal2

Veröffentlicht am 28.09.2011
10Feb/11

Klaus Hänsch liest in der Buchhandlung Weber

Klaus Hänsch, ehemaliger Präsident des EU-Parlaments und lang­jähriger Europa­parlamen­tarier, stellt sein neues Buch „Kontinent der Hoffnung“ am 18. Februar um 19 Uhr in der Buchhandlung Weber, Hochdahler Markt, vor.

Das heutige Europa ist kein Gebilde lediglich für Wirtschaftsprofiteure. Der ehemalige Präsident des Europaparlaments und langjährige sozialdemokratische EU-Abgeordnete Klaus Hänsch zeichnet in seinem jüngsten Buch “Kontinent der Hoffnung” Europa als unser aller Heimat, von der wir wirtschaftlich und sozial profitieren und uns kulturell zuhause fühlen können. Der SPD-Ortsverein Hochdahl hat für Freitag, 18. Februar, den Erkrather Mitbürger und verdienten Europapolitiker gebeten, seine Sicht auf unseren Kontinent in der Buchhandlung Weber am Hochdahler Markt vorzustellen. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Klaus Hänsch im Anschluss an seine Lesung, die um 19 Uhr beginnt, zur Entwicklung Europas Fragen zu stellen und mit ihm über die weitere Entwicklung zu diskutieren. Um eine Anmeldung bei Diethelm Beer, Telefon 02104-39590, wird gebeten.

Zum Buch:

Kontinent der Hoffnungen  
Mein europäisches Leben
Mit sprachlicher Eleganz und viel Humor erzählt der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Klaus Hänsch, wie in Straßburg und Brüssel Politik gemacht wird und wie Europa sein Leben prägte. Seine einfühlsamen Erinnerungen erlauben einen Blick in die Seele des „Kontinents der Hoffnungen“ und hinter die Kulissen komplizierter Entscheidungsprozesse. So manches Vorurteil gegen „die in Europa“ bleibt da auf der Strecke.

Biographie:

Der im schlesischen Sprottau geborene Sozialdemokrat beantwortet die Frage nach der Bedeutung Europas zunächst mit einer eigenen Geschichte: Seine Familie floh 1945 aus dem heutigen Polen. Er wuchs in Flensburg auf, studierte in Paris und wurde 65 Jahre später Ehrenbürger von Szprotawa, seiner Geburtsstadt. Hänschs Botschaft: Europa hat die Gegnerschaften von Krieg und Nachkriegszeit überwunden und muss sich nun gemeinsam seiner globalen Verantwortung stellen. Und die Menschen erkennen, dass sie politisch und wirtschaftlich von einer starken EU profitierten. Während seiner Zeit in Straßburg entwickelte sich das einst machtlose Europäische Parlament zu einer Schaltstelle der europäischen Willensbildung.

Klaus Hänsch ist seit 1964 Mitglied der SPD , deren Unterbezirk Mettmann er von 1972 bis 1986 vorsaß.

Klaus Hänsch war von 1979 bis 1994 und von 1997 bis 2009 Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie zwischen 1984 und 1994 und 1997 und 2009 Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Konstitutionelle Fragen des Europäischen Parlaments. Von 1987 bis 1989 war er Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika.

Klaus Hänsch bei seiner Verabschiedung als aktiver Parlamentarier, hier mit dem damaligen Bundesfinanminister, Peer Steinbrück, mit Hänschs Nachfolgerin im Parlament Petra Kammerevert, und Stadtratsfraktionsvorsitzendem Detlef EhlertKlaus Hänsch war zwischen 1994 und 1997 Präsident des Europäischen Parlaments. Während seiner Amtszeit bewirkte er zahlreiche interne Reformen des Europäischen Parlaments. Sein größter Erfolg war die Einführung der öffentlichen Anhörungen der einzelnen designierten Kommissare im Parlament vor dessen Vertrauensabstimmung über die gesamte Kommission.

Von 2002 bis 2003 vertrat er das Europäische Parlament im Präsidium des Konvents zur Zukunft Europas und war dort als einziger Deutscher maßgeblich am Entwurf der Verfassung für Europa beteiligt. Danach vertrat er das Europäische Parlament bei der sich daran anschließenden Regierungskonferenz über den Verfassungsvertrag.

Außerdem engagiert sich Klaus Hänsch im Kuratorium des Europäischen Jugendparlaments in Deutschland e. V. und ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Europäisches Parlament .

Weiterhin ist Klaus Hänsch Mitglied des Verwaltungsrats der École nationale d’administration (ENA) in Frankreich und des Wissenschaftlichen Direktoriums des Instituts für Europäische Politik in Bonn.