Tag Archives: Dirk Thomé

25Jul/15

Workshop “Fotografieren leicht(er) gemacht”

Arbeitsatmosphäre... mit Detlef Ehlert, Marleen Buschmann, Dieter Becker und Joachim Lohoff und Seminarleiter Dirk Thomé (v.l.)

Arbeitsatmosphäre… mit Detlef Ehlert, Marleen Buschmann, Dieter Becker, Joachim Lohoff und Seminarleiter Dirk Thomé (v.l.)

(Presse-)Fotograf Dirk Thomé

(Presse-)Fotograf Dirk Thomé

Während sonst politische Themen auf der Tagesordnung stehen, stand heute ein kleines Fotoseminar mit professioneller Unterstützung von Dirk Thomé auf dem Programm. Wir danken für zahlreiche Tipps zur Motivauswahl, zu Belichtungs- und Blendzeiten sowie einfacher Bildbearbeitung.

(Fotos: Jan Pfeifer)

06Apr/14

“Auch” sportlich aktiv….

Klaus Bauer

Klaus Bauer

ist der stellvertretende Stadtverbands- und Ortsvereinvorsitzende der SPD in Erkrath, Klaus Bauer. Der gebürtige (!) Erkrather läuft seit Jahren mit im Lauftreff Alt-Erkrath, einem Verein, den er seit vier Jahren auch als Vorsitzender leitet. Aber Bauer ist nicht nur im Sport und in der Politik – seit einem Jahr auch als Ratsmitglied in Erkrath – unterwegs, sondern tummelt sich auch seit zwei Jahrzehnten im ehrenamtlichen Naturschutz, unter anderem im Erkrather und im Kreisverband von NABU.

Die Westdeutsche Zeitung hat Klaus Bauer jetzt mit “Drei Fragen an…” ins Blatt genommen:

Drei Fragen an Klaus Bauer, Vorsitzender des Lauftreffs Erkrath

Klaus Bauer (57) ist Kaufmann im Ruhestand.

Klaus Bauer (57) ist Kaufmann im Ruhestand. D. ThoméKlaus Bauer (57) ist Kaufmann im Ruhestand.

Morgen startet der Lauftreff in die neue Saison. Was haben Sie vor?

Klaus Bauer: Sonntag kommen die Anfänger zum Treffpunkt am Toni-Turek-Stadion. Wir erwarten 120 Läufer insgesamt und gehen es ganz langsam an. Wir machen auch Geh-Pausen, damit sich niemand überfordert fühlt.

Was ist das Ziel für Sie als Läufer?

Bauer: Man kann runter kommen vom Stress der Arbeit, viele wollen auch abnehmen. Wenn man gern isst, kann man bei der nächsten Mahlzeit sagen: Das habe ich mir verdient. Vor allem merkt man, wie wunderschön es rings um Erkrath ist. Am Anfang hat man die meisten Erfolge und merkt: Ich schaffe Dinge, die ich mir nicht zugetraut hätte. Wir treffen uns jede Woche dienstags und donnerstags um 18.30 Uhr und sonntags um 10 Uhr. Nach sechs, sieben Monaten schafft es jeder, eine Stunde durchzulaufen. Viele von uns sind schon Marathon gelaufen.

Was muss man an Ausrüstung mitbringen?

Bauer: Hose und T-Shirt reichen, auch wenn es Funktionskleidung gibt. Für die ersten Wochen reichen sogar einfache Turnschuhe. Wenn man dabei bleibt, sollte man zu Laufschuhen wechseln.

» Saisoneröffnung des Vereins Lauftreff Erkrath, morgen um 9.45 Uhr am Sportzentrum Freiheitstraße in Alt-Erkrath.

05Nov/11

Westdeutsche Zeitung: Wie es auf Pose weiter geht

Neue Mitte Erkrath: „Wir sind noch nicht pleite“

Von Dirk Lotze

Planer und Geschäftsführung der Neuen Mitte Erkrath nehmen zum aktuellen Stand der Arbeiten Stellung.

Großbild Dirk Thomé

Wohnen auf Pose Marré: Vor einer der neuen Stadtvillen steht noch eine Fassade der Industriebrache. Früher produzierte auf dem Gelände ein Edelstahlwerk.

Erkrath. „Schatz, lass uns nach Erkrath ziehen“ – so leicht der Satz gesagt ist, so teuer kann das Vorhaben werden. „Pose Marré – das Quartier“ wird weiterentwickelt, zu Preisen auf Düsseldorfer Nobel-Niveau.

Das Unternehmen Neue Mitte Erkrath hat am Donnerstagabend den Stand seines Projekts präsentiert. Im Infobüro an der Bismarckstraße traten auf Einladung der SPD Geschäftsführerin Constanze Paffrath und Architekt Georg Krautwurst vor 40 Zuhörern erst einmal Gerüchten entgegen.

Ein Jahr Zeitverlust wegen falscher Firmenwahl

„Wir sind noch nicht pleite. Zumindest weiß ich nichts davon“, sagte Krautwurst. Paffrath erläuterte, dass das Projekt inzwischen sieben Jahre dauert: „Ein Jahr haben wir verloren, weil wir auf den falschen Rohbauer gesetzt haben.“ Wie heikel eine solche Panne finanziell bei einem Projekt dieser Größe ist, sagt sie nicht.

Häuser des ersten Bauabschnitts an der Bismarckstraße hätten jahrelang leer gestanden, kommentiert Besucher Helmut Bornstein. „Hier ist lange Zeit wenig passiert“, sagt sein Sitznachbar Claus Kollath. Er interessiere sich für eine behindertengerechte Wohnung, fügt der 71-Jährige hinzu.

Auf dem fünf Hektar umfassenden Grundstück sind kürzlich Atelierhäuser und Stadtvillen entlang der Düssel fertig geworden. „Die ersten Bewohner ziehen noch vor Weihnachten ein“, sagte Krautwurst.

Ab 1868 war das heute Pose Marré genannte Gelände zwischen Düssel, Bismarckstraße und Gerberplatz Produktionsstätte der Papierfabrik Bernsau. Ab 1919 stellte ein weiteres Unternehmen dort Drähte her, in den 1930er-Jahren kam eine Gießerei dazu.

Ein Unternehmen unter Beteiligung des Erkrather Geschäftsmanns Hasso von Blücher kaufte das seit dem Ende des 20. Jahrhunderts brachliegende Grundstück, um es als Stadtteil zu entwickeln. 2004 begann der Planungsprozess.

Kürzlich fertiggestellt wurde ein Riegel aus sechs sogenannten Atelierhäusern und sieben „Stadtvillen“ entlang der Düssel. Wohnungen enthält der nebenan liegende „Würfel an der Düssel.“ Auf einer Tiefgarage an der Gerberstraße sollen demnächst weitere Bauten entstehen.

Für 390 000 Euro Kaufpreis kann man laut Paffrath dabei sein. Dafür gebe es eine Wohnung mit 110 Quadratmetern. Solche Preise können mithalten mit Wohnungen in Düsseldorf-Unterbilk oder Oberkassel. „Wir haben durch die Verkäufe das Preisniveau in Erkrath angehoben“, sagt Paffrath. Die Bauten müssten sich wirtschaftlich tragen, es gebe keine Subventionen für das rein private Projekt.

In „Halle 23“ soll wieder Kultur Einzug halten

Viel freie Fläche ist noch zu sehen rund um die denkmalgeschützten Hallen der alten Gießerei. Wann dort Atelierwohnungen und Lofts entstehen können, lässt das Team offen. In die „Halle 23“ sollten nach dem jetzt laufenden Umbau wieder Kriminächte und Lesungen einziehen, sagt Paffrath. Und ein Restaurant wünscht sie sich: „Aber es ist nicht leicht, einen Gastronomen zu finden. Und dann auch noch in Erkrath.“

Probleme böte die Nähe der Neubauten zum Stadtpark, sagte Paffrath: „Wenn Kunden etwas besichtigen, und in dem Moment lässt jemand im Bavierpark die Hosen runter, wird es schwierig.“

Als Nächstes werde das Baufeld nahe der Bismarckstraße angegangen, sagt der Architekt. Ein Gebäuderiegel könnte gezielt Wohnen für Ältere bieten, auf ein Service-Angebot in Zusammenarbeit mit der Diakonie verweist Paffrath. „Betreutes Wohnen wäre hier eine schöne Sache, so mitten im Ort“, sagt Besucher Georg Kurelle (75).