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19Nov/15

Breitbandausbau in Erkrath vorantreiben

Auch in Erkrath gibt es weiße Flecken auf der Landkarte der Versorgung mit schnellem Internet. Das betrifft zum Beispiel Wohngebiete wie die Eickert, Teile der Willbeck und Kalkumer Feld, es betrifft aber auch Gewerbegebiete wie Teile von Unterfeldhaus.

Die betroffenen Privathaushalte und insbesondere Studierende und gar Gewerbeunternehmen haben dadurch erhebliche Nachteile für ihre tägliche Arbeit.

Die Bundesregierung hat nun ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem Kommunen unterstützt werden sollen, derartige Versorgungslücken mit eigenen Anstrengungen zu füllen.

Marleen Buschmann und Detlef Ehlert von der Erkrather SPD-Ratsfraktion haben die Verwaltung aufgefordert, eine Beteiligung Erkraths an dem 2,7-Milliarden-Programm zu prüfen und entsprechende Anträge zu stellen.

Am 2. Dezember soll dazu im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung berichtet werden.

09Jun/15

Telekom hinterlässt „weiße Löcher“: Keine flächendeckende Breitbandversorgung in Erkrath

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert hatte zu mehreren Gelegenheiten kritisiert, dass die Telecom beim Breitbandausbau „weiße Flecken“ mitten im Stadtgebiet unversorgt bzw. mit minderer Volumenkapazität belässt. Das betrifft zum Beispiel die Straßen Kalkumer Feld und Hochfeld, bestimmte Bereiche um den Naheweg und die Eickert.

Aus den Beratungen des Stadtratsausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (ASW) heraus war die Verwaltung deshalb gebeten worden, bei der Telekom eine erneute Prüfung des Breitbandausbaus mit dem Ziel einzufordern, auch diese und ähnliche weitere Lagen in Erkrath besser mit Bits und Bytes zu versorgen.

Da zwischenzeitlich der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen ihre Breitbandversorgungsziele bekräftigt und mit Investitionsförderprogrammen hinterlegt haben, ist es nach Ehlerts Überzeugung an der Zeit, kurzfristig erneut mit der Telekom zu sprechen. Ehlert: „Die räumliche Dichte der Bebauung des Kalkumer Feldes etwa im Vergleich zu den „kleineren“ „Vogelstraßen“ in dem Viertel in Nähe zu den vorhandenen Verteilerstandorten oder auch die unmittelbare Nähe des Hauskomplexes um den Naheweg 23 in Nachbarschaft zu dem Verteilerstandort an der Aral-Tankstelle in Hochdahl lassen nicht darauf schließen, dass es für die Telekom absolut unwirtschaftlich sein könnte, die Versorgungsqualität und Quantität hier lokal aufzurüsten. Das heißt, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gibt entweder die Versorgung zu verbessern oder nachzuweisen, warum sich das nicht rechnen sollte“.

In der Ratssitzung am 25. Juni soll die Stadtverwaltung dazu berichten, fordert die SPD.