Tag Archives: Feuerwehr

13Dez/16

Erkrath soll Soziale Stadt werden

soziale-stadtDer Stadtrat hat mehrheitlich den SPD-Antrag zur Beteiligung Erkraths an dem Landes- und Bundesprojekt Soziale Stadt beschlossen und ist auch unserem Antrag auf Erstellung eines umfassenden Rahmenplans mit Vorrangerklärung für die Feuerwehrprojekte gefolgt.

Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion, nahm zum Entschluss wie folgt Stellung: „Unsere Verwaltung wird den Ratsbeschluss von heute loyal ausführen und es wird sich zeigen, dass das geht. Dass es gelingt, die Feuerwehrprojekte zielorientiert und zeitnah voranzubringen und dennoch nicht zu versäumen, auch die Soziale Stadt einzustielen und zum Erfolg zu bringen.“

Zu den in die Diskussion um die Antragstellung der Aufnahme in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ eingebrachten Sorgen, um den Fortschritt der dringend notwendigen Neubauten für unsere Feuerwehr, ist folgender aktueller Stand festzuhalten:

  • Die optimistische Variante für den Bau des neuen Gerätehauses in Alt-Erkrath lässt einen Baubeginn in zwei Jahren zu, wenn der Bebauungsplan und ein Bauantrag genehmigungsreif vorliegt sowie das Bauen ausgeschrieben werden kann.
  • Mit dem Bau der neuen Hauptwache wird auch ohne Einfluss des Projekts „Soziale Stadt“ kaum vor 2020 begonnen werden können, da die entsprechenden Genehmigungsverfahren (insbesondere der Umwidmung der Fläche am Cleverfeld) ihre Zeit benötigen.

 

Der Text des Redebeitags, den Ehlert zur Einführung in die Debatte vorbrachte, lesen Sie hier.

17Jun/15

Feuerwehrstandorte bestätigt

Erkrather Feuerwehr im Übungseinsatz

Erkrather Feuerwehr im Übungseinsatz

Der Feuerwehrausschuss hat heute grünes Licht dafür gegeben, dass die formalen Planungen für die neue Feuerwache auf dem Cleverfeld eingeleitet werden können. Einige „Kritikaster“ von BmU und Grünen waren immer noch nicht von der Richtigkeit des Vorschlages „Cleverfeld“ der SPD-Ratsfraktion zu überzeugen, aber wenigstens in den Reihen der CDU scheint die Zustimmung zu wachsen. Detlef Ehlert dazu: „Das ist gut so, weil es in einem der wichtigsten Projekte für die Stadt Erkrath nun weiter voran gehen kann.
Außer den Verfahrensschritten im Planungsrecht soll die Verwaltung auch ins Gespräch mit den Anwohnern kommen, denn auch deren Lärmschutzbelange sind ernst zu nehmen.“
Für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Straße Steinhof gab es sogar einstimmige Zustimmung. Das sei endlich eine verlässliche Perspektive für den Löschzug Alt-Erkrath, meint Bürgermeisterkandidat Ehlert.

26Aug/14

Noch nicht viel Neues im Feuerwehrausschuss…

Peter Urban

Peter Urban

gab es heute für die Mitglieder in dem neuen Gremium und für die Öffentlichkeit zu erfahren. SPD-Ratsmitglied Peter Urban (sh. Foto von Dieter Becker), Vorsitzender des neuen Ausschusses des Stadtrates, absolvierte seine neue Aufgabe als „Ober-Feuerwehr-Mann“ erfolgreich.

Der eigentliche Chef der Wehr, Guido Vogt, und sein Amtsleiter Helmuth Hentschel informierten das Gremium über den Stand der Dinge im Feuerwehrwesen der Stadt. Die Verwaltung arbeitet demzufolge die ihr aufgegebenen Prüfverfahren zur Umwelt-, Emissions-, Verkehrslage und ähnlichen Fragen für die neuen Bauprojekte ab. Sie führt dazu zum Beispiel in der nächsten Woche wichtige Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, um die Zufahrt vom Clever Feld zur Bergischen Allee zu klären.

Für das Gerätehaus in Alt-Erkrath hingegen geht es im Wesentlichen darum, welchen Schutzstatus die wenigen, zugelassenen (Betriebsinhaber-) Wohnungen am Steinhof haben.

Am 21. Oktober werden Planungsvarianten und Kostenaufstellungen für beide Projekte erwartet und im Ausschuss vorgestellt werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert, zugleich auch als Kreistagsabgeordneter im Kreisausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Katastrophenschutz unterwegs, mahnte dabei erneut an, dass die Stadt Erkrath offiziell anbieten solle, die neu zu errichtende Kreisleitstelle des Feuerwehr- und Rettungswesens in den Neubau der Feuerwache in Hochdahl zu integrieren.

 

 

10Jun/14

Dank an die Feuerwehren!

Erkrather SPD-Einladung zum Besuch der Feuerwache 2012

Erkrather SPD-Einladung zum Besuch der Feuerwache 2012

Der Fraktionsvorsitzende der Erkrather SPD schrieb es auf Facebook, wir wiederholen es gern hier auf unserer Seite, was Detlef Ehlert sagt: „Ich danke den Feuerwehrleuten und den PolizeibeamtInnen und allen anderen helfenden Menschen hier und überall in der Region für ihren beherzten Einsatz, ich danke auch im Namen meiner Tochter, vor deren Haus ein Großeinsatz fällig und gut geleistet worden war! Und ich hoffe, dass bei dem Unwetter nicht Menschen an Leib und Seele zu Schaden gekommen sind.“

09Okt/13

SPD-Hochdahl am 18. Oktober vor Ort: Cleverfeld und Feuerwehr

Der Stadtrat hatte letzte Woche auf Antrag der SPD-Fraktion entschieden, dass die neue Feuer- und Rettungswache auf dem Cleverfeld „gegenüber von Lidl“ gebaut werden soll. Die Stadtverwaltung hat nun den Auftrag, die notwendigen Planungsverfahren einzuleiten, mit denen in Alt-Hochdahl Baurecht für die Wache geschaffen werden soll. Dafür ist unter anderem Voraussetzung, dass die derzeitige Ausweisung des Gebietes als „Naturschutz“-Fläche geändert wird und dass die von einer Feuerwache ausgehenden Geräuschbelästigungen, die baurechtsrelevant sind (also nicht Martinshornsignale), s oeingedämmt werden, dass sie die Anwohner der Nachbarbebauung nicht über Gebühr beeinträchtigen.

Die SPD stellt die Gründe für eine neue Wache und ihre Abwägungen, warum das Cleverfeld der geeignete Standort für die Feuerwehr ist, in einer Informationsveranstaltung vor Ort interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor. Am Freitag, den 18. Oktober, werden unter anderem die Ratsmitglieder der SPD Edeltraud van Venrooy, Sabine van de Griend-Lahnstein, Marianne Söhnchen, Peter Urban, Volker Teich, Diethelm Beer aus Hochdahl und Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert ab 17 Uhr an der Hüttenstr./Weinbusch zum Gespräch zur Verfügung stehen.

01Okt/13

Rat beschließt Standort für neue Feuerwache: Cleverfeld

Die Standortentscheidung für die neue Feuer- und Rettungswache ist getroffen: Sie soll auf dem Cleverfeld entstehen. Nachdem die CDU für ihre Position: Neanderhöhe zum Neandertal hin, keine Mehrheit finden konnte, schwenkte sie auf den SPD-Antrag ein.

Gemeinsam werden die Stadtverwaltung und die beiden großen Fraktionen nun versuchen, die Lärmschutzproblematik umfassend zu lösen und die „Naturschutz“-Ausweisung der Fläche in Sondernutzungszwecke für die Feuerwehr abzuändern.

Für die Funktion der Naturschutzausweisung wird, jedenfalls nach Auffassung der Sozialdemokraten, eine endgültige Aufgabe von Bebauungsabsichten für das Kleine Bruchhaus und der Eigentumstausch Cleverfeld – Bruchhausen mit der Stiftung Naturschutzzentrum Bruchhausen angestrebt.

Das ist ein Erfolg für die Feuerwehr und damit für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger Erkraths und für die Feuerwehrleute. Danke an Alle, die daran mitgewirkt haben!

26Apr/12

Will die BmU doch eine Bebauung der Neanderhöhe?

Das war ein Hammer im Ausschuss für Stadtentwicklung. Der hatte zu entscheiden über das Leitbild für die künftige Entwicklung unserer Stadt. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes waren u.a. Annahmen für die weitere demografische Entwicklung und daraus abgeleitet für notwendige Flächeninanspruchnahmen zu treffen.

Während in weiten Teilen der Debatte SPD und BmU übereinstimmten und lediglich der früher gemeinsame Kooperationspartner von den Bündnis/Grünen aus der bisherigen Übereinkunft ausscherte, zum Beispiel Ersatz für die aufzugebende Planung von Gewerbe an der Neanderhöhe oder Wohnen im Kleinen Bruchhaus zu suchen, platzte eine Bombe: BmU-Vereins- und Fraktionsvorsitzender Bernhard Osterwind wollte für den vorgeblichen Ausweis von Parkplatzflächen für künftige Erweiterungsabsichten eines Unternehmens, das derzeit zur Ansiedlung im Gewerbegebiet Bessemer Feld im Gepräch ist, die Neanderhöhe weiterhin als Gewerbegebiet ausweisen. Weiteres „Hilfsargument“ war, dass man für die Feuerwehr einen Standort für einen Neubau brauche. Der ist dann zwar, wie Detlef Ehlert ausführte, sicher nicht an der Neanderhöhe unter zu bringen, weil von dort aus schon die reine Fahrzeit bis in die obere Willbeck innerhalb der geforderten acht Minuten nicht zu schaffen sei, aber das kümmerte die BmU nicht. CDU und FDP, die die Neanderhöhe möglichst noch bis zum Neandertal bebauen wollen, lachten sich ins Fäustchen und setzten den Status der Neanderhöhe für Gewerbenutzungzwecke durch.

Natürlich müsse ein geeigneter Standort für die neue Zentrale Feuer- und Rettungswache gefunden werden – aber der sei nicht als Gewerbe- sondern als Sondergebiet zu definieren, schon allein, damit nicht durch irgendwelche Hintertürchen doch noch Gewerbe auf die Neanderhöhe gezogen werde.

Ob unter solchen Voraussetzungen noch eine breite Mehrheit für ein Stadtentwicklungskonzept hinzukriegen wäre, ist nunmehr höchst fraglich.

18Aug/09

Ehrenamt würdigen: Freiwillige-Feuerwehr-Mitglieder sollen freien Eintritt ins Neanderbad haben

Der Erkrather „Chef“ der Freiwilligen Feuerwehr, Guido Vogt, will es, der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr, Dieter Heiland, unterstützt es, doch CDU und FDP mosern herum und wollen nicht. Den freien Eintritt der Mitglieder der Wehr ins Erkrather Neanderbad nämlich.

Das hatte Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert im Aufsichtsrat der Stadtwerke angefragt – und es ist abgelehnt worden.

Um was es  geht: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath opfern große Teile ihrer Freizeit ehrenamtlich im Dienste der Stadt und ihrer Bürger, sie riskieren im Einsatz für das Gemeinwesen ihre Gesundheit und sogar ihr Leben.

Sie müssen dafür u.a. auch viel für ihre Fitness tun, um jederzeit einsatzbereit zu sein und sich den Belastungen des Dienstes aussetzen zu können.

Einen kleinen Beitrag der Anerkennung des Engagements und der finanziellen Unterstützung des Sport-Trainings der Feuerwehrleute leisteten Stadt und Stadtwerke früher dadurch, dass die Mitglieder der Wehr freien Eintritt in die Schwimmbäder der Stadt hatten. Diese Vergünstigung ist leider mit der Eröffnung des Neanderbades durch die Stadtwerke weggefallen.

Ehlert hatte deshalb angeregt, dass der Geschäftsführer diese positive Subvention wieder einführen möge und die Wehrleute unentgeltlich das Schwimmbad nutzen lassen solle. Doch das lehnt der ab. In der Debatte dazu erfanden auch Sprecher der CDU immer neue „Gründe“, warum das alles nicht ginge, da könnten ja auch Krankenschwestern kommen und dieses Recht für sich und ihre wertvolle Arbeit verlangen, war zu hören.

Doch Detlef Ehlert und die SPD bleiben dabei: Was die Feuerwehrleute für die Menschen in Erkrath, für die Stadt, tun, ist schon etwas ganz Besonderes und deshalb solltet es auch besonders gewürdigt werden. Etwa durch freien Eintritt ins Neanderbad.

Weil das weder Geschäftsführung noch die Mehrheitsfraktionen im Aufsichtsrat positiv aufnehmen wollten (bei einem in der selben Sitzung beschlossenen Jahresgewinn des Unternehmens von rund 2,5 Millionen Euro…) hatte Ehlert beantragt, dass das Thema in einem entsprechenden Tages­ord­nungspunkt in der nächsten Auf­sichts­ratssitzung behandelt wird.

Heute steht das Thema im Aufsichtsrat also auf der Tagesordnung – nachdem vom Aufsichtsratsvorsitzenden (CDU…) und der Geschäftsführung trotz mehrmaliger Beantragung zunächst „vergessen“ worden war, den Punkt  vorzusehen. Nach Presseinformationen wird die CDU-FDP-Mehrheit bei ihrer Ablehnung bleiben. Die Feuerwehrleute spielen für diese Fraktionen offenbar keine besondere Rolle. Und in der WZ steht, die „Betroffenen“ aus der Feuerwehr wollten eine solche Ehrung gar nicht (www.wz-newsline.de/?redid=605419)…..? Ob das Ehrenamt nun was gilt oder nicht, ob die Freiwillige Feuerwehr nun gewollt ist oder nicht, das kann der Aufsichtsrat, das kann die Politik mit einer solchen Geste wie dem freien Eintritt ins Neanderbad leicht unter Beweis stellen…