Tag Archives: Grundschule Falkenstraße

06Nov/14

Neues Gebäude für Gemeinschaftsgrundschule Erkrath an der Freiheitsstraße

Der Schulausschuss des Rates der Stadt Erkrath hat es heute mit großer Mehrheit beschlossen: Die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Erkrath soll auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule ein neues Gebäude bekommen. Ein gemeinsames Haus für eine dreizügige Schule (also für rund 80 Kinder je Jahrgang, insgesamt bis zu etwa 320 Kinder) mit Klassen- und Fachräumen, Nebenräumen für Inklusion, Platz für Offene Ganztagsgruppen usw.)  soll gebaut werden, ergänzt wohl auch um eine Dreifach-Turnhalle, die die bisher an den Schulstandorten Falkenstraße, Düsselstraße und Albert-Schweitzer-Schule vorhandenen – teils maroden – Hallen ersetzen würden. Vier Fraktionen – SPD, CDU, BmU und FDP – stimmten gemeinsam für den entsprechenden Antrag. Darüber hinaus sollen die Kosten ermittelt werden, die für eine Übergangszeit für die Sanierung der alten Standorte aufgewendet werden müssten. Bündnis 90/Die Grünen hatten sich von vornherein dafür ausgesprochen, es bei den beiden ursprünglichen Standorten zu belassen und diese dauerhaft zu „ertüchtigen“, sie lehnten den Neubau ab.

Das Bauprogramm muss durchgeplant und finanziert werden. Und es bedarf der Ergänzung, so Detlef Ehlert, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, um ein weiteres, ambitioniertes Schulprojekt in Hochdahl. Denn dort sollte auch die Grundschule Sandheide ein neues Gebäude erhalten, da derzeit dort unmögliche energetische Verschwendungszustände herrschen und bauliche Mängel fast überall auftreten.

06Jun/12

SPD-Fraktion geht wieder „auf Tour“ und besucht Erkrather Schulen

Kinder, Eltern, LehrerInnen stehen im Mittelpunkt

Die SPD-Ratsfraktion Erkrath verfolgt neben regelmäßigen, öffentlichen Sitzungen eine weitere Veranstaltungslinie, die sie jetzt vor der Sommerferienpause integrieren wird: „Fraktion auf Tour“ geht auf zwei weitere Etappen, genauer sogar auf drei: Im Mittelpunkt der Treffen von SPD-Ratsfraktion Erkrath und/mit Erkrather Institutionen, Vereinen oder Unternehmen stehen nun schulpolitische Bezüge und der Schulentwicklungsplan der Stadt im Vordergrund:

Die Fraktion – und interessierte Bürgerinnen und Bürger – sind eingeladen, am kommenden Montag, 11. Juni, 19.00 Uhr, die Albert-Schweitzer-Hauptschule an der Freiheitsstraße zu besuchen. Hier hat Rektor Gerd Barthel angeboten, „seine“ Schule zu präsentieren, die Schwierigkeiten bei der „Abwicklung“ seiner auslaufenden Schule darzulegen und zudem einen Einblick darein zu verschaffen, was an Gebäudesubstanz „da“ ist. Der Standort Freiheitsstraße ist einer der beiden möglichen Standorte für die künftig zusammen zu führenden beiden Grundschul-Teilorte Falkenstraße und Düsselstraße der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule in Alt-Erkrath.


In der Woche darauf, am 18. Juni, ebenfalls um 19.00 Uhr, trifft sich die SPD-Fraktion in dem anderen möglichen Standort für die Grundschule: An der Falkenstraße werden die neue Leiterin Nicole Gollata und ihr Team das Erfolgsmodell der Montessori-Pädagogik vorstellen und das sicher funktionalste und in besterhaltenem Zustand befindliche Grundschulgebäude der Stadt „zeigen“.

Im Juli schließlich wird die Fraktion mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Peer Steinbrück auf Initiative von Ratsmitglied Peter Urban die Grundschule Sandheide besuchen. Für deren Erhalt hat sich die SPD sehr klar ausgeprochen – und im Gegensatz zu den anderen Parteien im Rat auch gleich ebenso klar gesagt, dass dafür ein neues Schulgebäude errichtet werden muss. Das ist aus Sicht der SPD nötig, weil die derzeitige Gebäudesubstanz weder eine weitere andauernde Unterbringung der Schulkinder und des Kollegiums zulässt (im Sommer unerträglich heiß, im Winter eisekalt, unzumutbare hohe Energie- und Unterhaltskosten usw.), noch aus wirtschafts- oder klimapolitischen Erwägungen vertretbar ist. Die besonderen pädagogischen und integrationsspezifischen Leistungen der Schule wird Schulleiterin Susanne Adomeit vorstellen.

An einer Teilnahme interessierte Bürgerinnen und Bürger mögen sich bitte bei dem Fraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert unter detlef.ehlert@spd-erkrath.de oder unter Telefon 0211-2102 1940 anmelden, um die Treffen besser vorbereiten zu können.
15Dez/10

Auf Kooperation im Stadtrat kommen schwere Aufgaben zu, aber sie wird fortgesetzt!

Sven Wolf, SPD-Landtagsabgeordneter aus Remscheid, hatte mit seinem Bericht aus Düsseldorf eine Steilvorlage für die anschließende Debatte um die Zukunft der Erkrather Kooperation von SPD, BmU und Bündnis 90/Die Grünen geliefert. Denn die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ausgerufene Koalition des offenen Umgangs und des Werbens um umfassende Mehrheiten im Parlament ist auch Leitmotiv der Kooperationsvereinbarung der Partner in unserer Stadt.

„Auf dieses Leitmotiv müssen die Partner sich wieder stärker besinnen“, so Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD und als Kandidat der SPD und der Grünen als „Bürgermeister-für-Alle“ in der Kommunalwahl 2009 angetreten. Es brauche mehr Abstimmung der Kooperationspartner untereinander und es bedürfe zusätzlicher größerer Anstrengungen auch CDU und FDP „mit ins Boot zu holen“. Dem Zweck diene keinesfalls, dass einzelne handelnde Personen auf Seiten der Gestaltungsmehrheit in Form und Stil immer wieder Grenzen des guten Miteinanders überschritten.

Wenn schon der Bürgermeister seine Aufgabe nicht wahrnehme, Mehrheiten im Stadtrat zu organisieren oder im Falle des Haushalts einen beschlussfähigen, weil ausgeglichenen Etatentwurf vorzulegen, müsse das die neue Mehrheit im Stadtrat übernehmen. Er jedenfalls, so Ehlert, stehe dafür ein, dass die Gestaltungsmehrheit ihre Verantwortung für die Stadt ernst nehme und gemeinsam mit den Menschen in Erkrath den Karren aus dem Dreck ziehe.

In der gemeinsamen Versammlung des SPD-Stadtverbands und der Ratsfraktion am Dienstag folgten die Mitglieder dem Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden zur Fortsetzung der Kooperation im Rat. Ehlert hatte die wichtigsten Handlungsfelder der Vereinbarung benannt und die dazu bislang unternommenen Maßnahmen beschrieben.

Das „Klima“ des Umgangs im Stadtrat, zwischen Rat und Verwaltung und zwischen diesen und der Bürgerschaft stand auf dieser Liste ganz oben, Planung, Klimaschutz & Umwelt folgten mit der Einleitung des Stadtentwicklungsprozesses. Bildung und Betreuung sind in ihrer Bedeutung von höchstem Belang und mit der Schulentwicklungsplanung sowie des Ausbau der Unter-Dreijährigen-Betreuung auf einem guten Weg – wenngleich gerade das Ausscheren der BmU aus der gemeinsam verabredeten Linie zur Grundschulfrage massiv Sand ins Getriebe des koalitionären Miteinanders gebracht habe:  für die Bavierschule war vereinbart ein eigenständiges Anmeldeverfahren durchzuführen und – natürlich – in der Konsequenz die Selbstständigkeit zu gewährleisten, wenn denn die Anmeldeverfahren (wie jetzt gegeben) das hergäben. Insofern war es nach Überzeugung der SPD ein Fehler, die Bavierschule zwangsweise zum Juniorverbundpartner der Grundschule Falkenstraße zu machen.

Diese Belastung der Kooperation war unnötig, doch sie muss nun, sagt Ehlert, überwunden werden und zu neuem Ärmelaufkrempeln führen, damit die große Herausforderung gemeistert werden könne, einen ausgeglichenen Haushalt für 2011 zu beschließen. Das sei nicht im Alleingang zu schaffen, dazu brauche es möglichst breite Mehrheiten, die im Interesse der Stadt auch bereit seien, im Haushalt zu sparen – ohne allerdings die soziale Infrastruktur zu zerschlagen und Kinder, Jugendliche, Bildung und Sicherheit zu vernachlässigen oder auf Kosten der Umwelt Haushaltssanierung zu betreiben. Ein ausgeglichener Haushalt sei überdies nur zusammen zu bringen, wenn vorübergehend Steueranhebungen die notwendigen Einnahmen zur Finanzierung der zwingend erforderlichen Aufwändungen erbrächten. Das gelte es den Menschen klar zu sagen, parteipolitische Ranküne helfe da überhaupt nicht weiter.

Die SPD-Mitglieder unterstützten Ehlert in seinen Schlussfolgerungen und stärkten Ratsfraktion und Stadtverbandsvorstand darin, die Zusammenarbeit mit BmU und den Grünen zu intensivieren und auf eine breitere Basis in Öffentlichkeit und Stadtrat zu stellen.

04Nov/10

Rheinische Post langt im Schulstreit zu

Die größte Lokalzeitung vor Ort schreibt heute von „überraschtem Gehabe“ und „Effekthascherei“ bei SPD und Grünen, weil diese sich gegen den Zwangsverbund der Bavierschule mit der Grundschule Falkenstraße wenden.

Dabei vermengt die Zeitung unterschiedliche Sachverhalte, die auseinander zu halten sind.

SPD und Grüne haben immer dafür gestritten, die Frage der Zukunft der Erkrather Grundschulen im Gesamtzusammenhang des Schulentwicklungsplans (SEP) zu untersuchen und zu entscheiden.

Die Bevölkerungsentwicklung ist in Erkrath insgesamt rückläufig. Das deutet darauf hin, dass die Zahl der derzeit vorhandenen Schulen zu groß sein oder werden dürfte.

Ob allerdings und wann die anlaufende Bebauung der Neuen Mitte welche Auswirkungen auf die zu beschulende Zahl der Kinder in Alt-Erkrath haben wird, ob der anhaltende Trend zu mehr Ganztagsbetreuung zu mehr Raumbedarf in den Grundschulen führen wird und wie das abzudecken wäre, sind zwei der wesentlichen Komplexe, die der SEP aufarbeiten muss.

Dabei wird nicht nur der Gesichtspunkt optimaler „Schulbetriebsgrößen“ eine Rolle spielen, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Unterhaltung und des Betriebs entsprechend vieler Schulgebäude.

Ferner gilt es die Notwendigkeit zu bedenken, die den Schulen angegliederten Turnhallen weiterhin für Schul- und Vereinssport anbieten zu können. 

Deshalb ist in einem Gespräch der Fraktionen mit der Verwaltung der Untersuchungsrahmen des Schulentwicklungsplans unter anderem darauf abgestellt worden. Daher lautet eine der zu untersuchunden Fragen, ob, wann, wie und gegebenenfalls wo eine Zusammenführung der beiden Städtischen Gemeinschaftsgrundschulen in Alt-Erkrath sinnvoll sein kann.

Das ist eine auf die mittlere Zukunft gerichtete Fragestellung.

Im Schulausschuss und Rat wird demgegenüber seit dem Frühjahr letzten Jahres darum gerungen. ob die Bavierschule bei entsprechend ausreichender Anmeldezahl (von mindestens 18 Kindern) eine eigene erste Klasse als eigenständige Schule bilden soll. Bis zum November letzten Jahres haben das alle Fraktionen außer der BmU so gewollt.

Noch im September diesen Jahres, also vor gerade einmal zwei Monaten, hat auch die BmU in einem gemeinsamen Antrag mit SPD und Grünen mit genau dem Inhalt beschlossen, dass die Bavierschule selbstständig im nächsten Schuljahr fortgeführt werden solle. Das war die Geschäftsgrundlage für die Eltern, die ihre Kinder in Alt-Erkrath anmelden wollten. Und dass genau das jetzt auch eingehalten und umgesetzt werden soll, war und ist Position der SPD jetzt im Rat gewesen. Was daran Effekthascherei sein soll, bleibt ein Geheimnis der RP.

Besonders traurig allerdings ist, dass die Zeitung zum Schluss ihres Artikels auch noch zu Angriffen unter anderem gegen den Sprecher der SPD, Detlef Ehlert, auf unterstem Niveau übergeht. Ihm wird vorgeworfen, sich an der Debatte zu beteiligen, obwohl er befangen wäre. Das ist er ausdrücklich nicht, denn dass Ehlerts Tochter in die Falkenstraßenschule geht, ist weder nach dem Gesetz (der Gemeindeordnung) noch nach irgendwelchen anderen Vorschriften ein Grund zur Befangenheit.

Dass ausgerechnet Ehlert sich im Übrigen von solchen persönlichen Verhältnissen „zu seinen Gunsten“ in seiner Meinungsbildung beeinflussen lassen würde, ist bislang nicht mal seinen politischen Widersachern bei CDU und FDP eingefallen. Auf die Idee ist nur die RP gekommen. Ob das nicht tatsächlich Bände spricht, wie der RP-Artikel seinen Beitrag enden lässt?

Der nachfolgend zu lesende Artikel in der Rheinischen Post, RP online, am 4. Nov. 2010: www.rp-online.de/duesseldorf/mettmann/nachrichten/mettmann/Schulen-Aus-Drei-mach-Zwei_aid_926020.html

Schulen: Aus Drei mach Zwei

VON OLIVER WIEGAND – zuletzt aktualisiert: 04.11.2010

Erkrath (RP) In Zukunft wird es in Alt-Erkrath nur noch zwei Grundschulen geben. Die Bavierschule fusioniert trotz heftiger Proteste mit der Falkenstraße. Eine neue Schule könnte unter einem Dach entstehen.

Die Erkrather Schullandschaft wird sich in den nächsten Jahren verändern. Die Grundschulen Bavierschule und Falkenstraße bilden nach dem Beschluss von Rat und Schulausschuss einen Verbund. Damit ist vorerst sicher gestellt, dass der Standort der Bavierschule an der Düsselstraße erhalten bleibt. CDU, FDP und BmU stimmten dafür, SPD und Grüne sind gegen die Fusion.

Klassen von Eltern beaufsichtigt

Spätestens im Mai 2011 wird der neue Schulentwicklungsplan fertig sein. Darin sind Prognosen über die Schülerzahlen in allen Erkrather Stadtteilen enthalten. Zu erwarten ist, dass es in Alt-Erkrath trotz Neubaugebiet Posemarré nur zwei Grundschul-Standorte geben wird. Aller Voraussicht nach werden die jetzt zusammen gelegten Grundschulen in nicht mehr allzu weiter Zukunft unter einem Dach arbeiten. Das Gebäude hat die Stadt schon. Die Hauptschule an der Freiheitstraße wird in drei Jahren geschlossen.

Bis dahin kommt auf die fusionierten Grundschulen viel Arbeit zu. Die Lehrer an der Falkenstraße machen keinen Hehl daraus, dass sie gegen einen Verbund sind. Weil die Direktorin länger erkrankt ist, arbeite man nun an den Grenzen der Kapazitäten. Teilweise würden die Klassen nur von Eltern statt von Lehrern beaufsichtigt, merkte eine Mutter in der Debatte des Rates an.

Schwierig, aber nicht unmöglich wird es, die pädagogischen Konzepte zu vereinen. An der Falkenstraße wird nach Montessori unterrichtet, die Bavierschule ist Regelschule. Bis zum Verbund haben beide fast ein Jahr Zeit. Lehrer und Schulpflegschaften werden sich aneinander gewöhnen müssen und konstruktiv den Verbund umsetzen. Jammern und wehklagen nützt nun nichts mehr, es muss in die Hände gespuckt werden. Zum Jammern war allerdings die so genannte „Debatte“ des Rats. Es brauchte eine fast zwei Stunden lange Diskussion, bis ein selbst ernannter „Hobby-Politiker“ mit ein bisschen Wahrheit herausrückte.

Lehrer Bernhard Osterwind (BmU) fasste sich ein Herz und erklärte den vielen Eltern, Lehren und Zuschauern in der Stadthalle eher beiläufig, dass der Verbund längst bei einer „interfraktionellen Runde“ hinter verschlossenen Türen besprochen worden ist. Das überraschte Gehabe der Grünen und der SPD, warum die BmU denn nun plötzlich für einen Verbund sei, war also nichts als billige Effekthascherei. Wozu also vor Publikum eine „Diskussion“ aufgeführt und so getan wird, als könnten Argumente vorher gefasste Entschlüsse verändern, bleibt ein Rätsel.

Ebenso rätselhaft bleibt auch, warum sich Detlef Ehlert (SPD) und Peter Knitsch (Grüne) mit langatmigen Beiträgen beteiligen, obwohl sie aufgrund allseits bekannter familiärer Beziehungen in den Zusammenschluss der Schulen involviert sind. Die barsche Art und Weise, mit der Schulausschuss-Vorsitzender Andreas Kuchenbecker (Grüne), entsprechende Vorwürfe von Inge Berkenbusch (FDP) zurückwies, sprach Bände.

30Okt/10

Aufatmen in Alt-Erkrath: Grundschulen haben es „geschafft“

Anmeldezahlen_GS-2011 20 Anmeldungen für die Städt. Bavierschule, 45 für die Städt. Grundschule Falkenstraße und 50 Kinder an der Kath. Johannesschule – das ist das Ergebnis des Anmeldeverfahrens zu den Schulen in Alt-Erkrath. Damit hat die Bavierschule allen Unkenrufen zum Trotz eine solide Basis, um als selbstständige Schule auch im kommenden Schuljahr eine eigene Eingangsklasse zu bilden. (Die Anmeldezahlen aller Grundschulen sind über den Link zu Beginn dieses Artikels aufzurufen)

Bestrebungen vor allem der Erkrather CDU und teilweise auch der BmU, der Bavierschule schon vor dem Anmeldeverfahren die Selbstständigkeit zu nehmen und sie in einen Verbund mit der Falkenstraße einzubringen, dürfte damit das Wasser abgegraben sein.

Der nun in Auftrag zu gebende Bildungsbericht und Schulentwicklungsplan für die Stadt Erkrath wird aufzeigen müsen, wie es mit der Schullandschaft weiter gehen kann; auf Dauer werden trotz des allmählich voran schreitenden Baufortschritts in Erkraths „Neuer Mitte“ mit den daraus zu erwartenden neuen Familien nicht ausreichend viele Kinder in dem Ortsteil leben, um drei Grundschulen mit optimalen Betriebsgrößen zu unterhalten.

Der Raumbedarf für die eigentlichen Unterrichtsklassen wird in Erkrath deutlich größer durch den maßgeblich auch von der SPD unterstützten Ausbau des Angebots an Ganztagsplätzen in den Offenen Ganztagsschulen. Inwieweit das für die Frage der Zahl der Grundschulen und die Wahl ihrer Standorte eine Rolle spielt, wird der Bildungsbericht ebenfalls untersuchen.