Tag Archives: Jugendtreff

09Mai/12

„Jugendcafe“ – das ist von gestern…

Genauso wie viele Jugendliche halten wir von der SPD die „altbackene“ Bezeichnung der städtischen Jugendtreffs als „Jugendcafe“ für längst überholt.

Die SPD-Ratsfraktion hat jetzt im Jugendhilfeausschuss beantragt, die Verwaltung zu beauftragen,

  • einen Wettbewerb für Jugendliche unserer Stadt auszuschreiben, um eine adäquate Bezeichnung für die Jugendeinrichtungen zu finden (Beispiel Hilden: Area 51)
  • einen Sachpreis für die Siegerbezeichnung auszuloben in der Größen­ordnung von je 100 € (z. B. Karten für Rockkonzert nach freier Wahl) für die Treffs in städtischer Regie.

 Jury soll der neu gewählte Jugendrat sein. Die SPD wird die dafür nötigen 300 Euro stiften.

 Um sicherzustellen, dass die jungen Leute ihre Ideen in die Gestaltung „ihrer“ Einrichtungen einbringen können, hat die SPD außerdem beantragt, dass für die konkreten Fälle der Neuplanung des Skaterpark-Treffs in Hochdahl und für die Neuerrichtung im Kaiserhof Alt-Erkrath die konzeptionelle Beteiligung von Jugendlichen als BesucherInnen der Einrichtungen und des Jugendrates als Vertretung der Jugendlichen gewährleistet wird.

An der Auswahl des zu realisierenden Entwurfs in Hochdahl bzw. der Ausge­staltung des Treffs in Erkrath sollen die Jugendlichen beteiligt werden, um hierüber auch eine größere Identifikation mit den Treffpunkten erzielen zu können.

 

26Apr/12

SPD verlangt Wettbewerb für Jugendtreffbenennung

Weg vom  „altbackenen“ Begriff „Jugendcafe“, der mit dem Freizeitverhalten Jugendlicher nichts zu tun hat. Das verlangen Marianne Söhnchen und Klaus Wiescher von der Erkrather SPD.

Die Ratsfraktion der SPD beantragte daher jetzt im Jugendhilfeausschuss,
•    den Begriff „Jugendcafe“  zukünftig für  jugendgerechte Einrichtungen nicht mehr zu verwenden
•    einen Wettbewerb für Jugendliche unserer Stadt auszuschreiben, eine passendere Bezeichnung  für die Jugendeinrichtungen zu finden (Beispiel Hilden: Area 51)
•    einen Sachpreis für die Siegerbezeichnung auszuloben in der Größenordnung von je 100 € (z. B. Karten für Rockkonzert nach freier Wahl) für die Treffs in städtischer Regie; Jury soll der neu gewählte Jugendrat sein. Die SPD-Erkrath wird die dafür nötigen 300 Euro bereit stellen.

 

01Mrz/12

SPD: Skater-Partei Deutschlands… Was die WZ schreibt:

Politiker entscheiden gemeinsam mit Jugendlichen

Von Dirk Lotze

Politiker der SPD und 20 Jugendliche sprechen über die Rollsportanlage und die Zukunft der städtischen Jugendtreffs.

jugend

GroßbildDirk ThoméAuf Rollen zur Konferenz: Jugendliche diskutieren mit SPD-Politikern im Kaiserhof.

Erkrath. Die SPD hat das Potenzial zur Skater-Partei. Zumindest, wenn Detlef Ehlert ruft und seine rund 20 Freunde aus der Rollsportszene kommen. Am Mittwochabend trafen sich Politiker der Ortspartei mit Jugendlichen zu einer Gesprächsrunde im Kaiserhof.

Tretroller standen in der Ecke, Sturzhelme lagen auf den Tischen. Mit BMX-Fahrrädern hatten einige Teilnehmer noch kurz vor dem Treffen ihre Stunts auf den Stufen vor der Bibliothek ausprobiert. Diskutiert wurde eine Etage über der ehemaligen Gaststätte, aus der die Stadt einen neuen Jugendtreff machen soll. „Bis zum Sommer muss der fertig sein, dann wird das Jugendcafé an der Schubertstraße endgültig geschlossen“, sagte Ehlert.

„Lasst hören. Was sind Eure Anliegen? Was wollt Ihr tun?“, fragte Ratsmitglied Klaus Wiescher. „Das klingt, als würden Sie uns Vorwürfe machen“, entgegnete eine junge Frau. Eine merkwürdige Spannung spüre sie darin. „So war es nicht gemeint“, antwortete Wiescher.

Skateranlage soll am Gödinghover Weg entstehen

Eine Rollsportanlage soll in Alt-Erkrath entstehen, darüber herrschte Einigkeit unter den Gästen. Auf der sogenannten Multifunktionsanlage Gödinghover Weg an der Düsselaue werden Rampen und Hindernisse aufgestellt werden. Das hatte der Jugendhilfeausschuss Anfang Februar beschlossen. Über die Investition in Höhe von 30 000 Euro muss der Rat entscheiden.

Namen für die Jugendcafés zu finden war eine Anregung der Politiker. Ratsfrau Sabine van de Grind-Lahnstein stellte Entwürfe für Plakate vor: „Wir haben eine Agentur gefragt, wie man Jugendliche ansprechen kann.“ Die Motive: Ein kahlköpfiger Typ mit Sonnenbrille ruft dem Betrachter entgegen: „Wir helfen verändern.“ Eine Frau im Kapuzenshirt fragt durch einen Zaun hindurch: „Echt hässlich hier? Tu was!“

Die derzeit wenig genutzte sogenannte Multifunktionsanlage Gödinghover Weg nahe des Toni-Turek-Stadions soll für 30 000 Euro mit transportablen Rampen und Hindernissen für Skater und BMX-Fahrer ausgerüstet werden. Der eingezäunte Sportplatz dient auch für Konzerte.

„Warum fragt man nicht mal einen Kunstkurs, was die für Ideen haben?“, fragte Teilnehmerin Sarina. Ebenso könne der künftige Treff im Kaiserhof selbst ausgestaltet werden: „Jeder Jugendliche denkt das Gleiche über die abgeranzten Jugendcafés“, fügte ihre Sitznachbarin hinzu.

Was fehlt, ist ein Raum für Kunstprojekte und Musik

In Erkrath fehle ein frei verfügbarer Raum für Kunstprojekte oder für Musik, sagte Teilnehmerin Barbara. Die Kosten könnten durch den Verkauf von Kunstwerken teilweise wieder hereinkommen: „Es gibt Leute in Erkrath, deren Potenzial nicht ausgeschöpft wird.“

Markus Thomanek (18) aus Hochdahl wünscht sich einen Treffpunkt, unabhängig von einer Skateranlage: „Bis jetzt muss man ausweichen auf Düsseldorf und Umgebung, wenn man mal was machen will.“

Wie viel Geld die Stadt überhaupt für Jugendliche hat? „17 Millionen Euro sind es insgesamt“, sagte Detlef Ehlert. Allerdings würde nur ein Bruchteil für Freizeitmöglichkeiten aufgewandt, fügte er hinzu. Vieles würde für Betreuung und Personal ausgegeben. Die Diskussion werde bei einem weiteren Treffen fortgesetzt, kündigte Ehlert an.

29Feb/12

40 junge Leute beweisen: Kids haben Interesse an Erkrath

Kids machen was los in ihrer Stadt

Die neue Rollsport-Anlage am Göddinghover Weg, ein Musikfest zur Einwerbung von Sponsorengeld dafür, ein „Kunstraum“ für junge Leute, Plätze zum „Abhängen“ waren einige der Themen, die die rund vierzig Gäste auf Einladung der Erkrather Jusos interessierten. Konkrete Pläne wurden geschmiedet, wie die Stadt Erkrath für Jugendliche attraktiver werden könnte und was nötig wäre für eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Kids.

In einer weiteren Runde werden die Themen in Arbeitsgruppen weiter vertieft und ausgearbeitet werden. Vor Ort wollen sich die jungen Leute und die Jusos nun in den Jugendtreffs auch darum kümmern, dass die endlich ihre bisherige Namenlosigkeit verlieren und mit pfiffigen Ideen für sich werben.

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert hatte zuvor einen Überblick über den Stand der Vorbereitung der für Biker, Skater und Inliner gedachten Rollsport-Anlage auf dem Platz der Multifunktionsanlage im Westen Alt-Erkrath gegeben und ein paar wesentliche Kennzeichen des städtischen Haushaltplans markiert.

Sabine van de Grind-Lahnstein und Klaus Wiescher, beide für die SPD-Ratsfraktion Mitglied im Schulausschuss der Stadt, hatten die Veranstaltung vorbereitet. Sie werden nun auch eine Ergebnisliste mit den von den jungen Teilnehmers „beschlossenen“ Aufgaben erarbeiten.

18Feb/12

Jusos fragen: Nix los in Erkrath?

An tolle Aktionen anknüpfen und neue Initiativen entwickeln: Jusos Erkrath

Ist für junge Leute wirklich nix los in Erkrath? Oder nicht genug? Wer kümmert sich darum, wenn nicht die jungen Leute selbst?

Es gibt ja einige Angebote in Jugendtreffs, Skater-Park und Sportvereinen. Aber reicht das?

Was ist mit einer Roll-Sport-Anlage für Alt-Erkrath, wann kommen die neuen Jugendcafes in Hochdahl und im Kaiserhof zustande, was fehlt in Unterfeldhaus? Brauchen Jugendliche ein Kino oder eine Disco in der Stadt – und würden sie  dann auch hingehen?

Der Jugendrat wird jetzt neu gewählt. Wer macht da künftig mit? Oder wer hilft den heute Aktiven, Nachfolger zu finden und für die Wahl dieses „offiziellen“ Sprachrohrs der Jugendlichen gegenüber dem Stadtrat zu werben?

Eine gute Hand voll junger Leute in der SPD will an die gute Arbeit der Jusos anknüpfen, die vor zwei Jahren wegen einiger Wegzüge in Schieflage geriet. Dafür werden auch junge Leute gesucht, die sich bisher vielleicht noch nicht politisch oder parteipolitisch engagiert haben. Egal, ob kurzzeitig für ein bestimmtes Projekt oder dauerhaft in der SPD oder bei den Jusos – das ist „deren“ Entscheidung. Aber reinschauen sollten sie auf jeden Fall bei dem ersten Treffen dieser Gruppe. Kostenlos und unverbindlich 😉

Das wird sein am 29. Februar, 18.30 Uhr, im Kaiserhof, Bahnstr. 4.

Mehr dazu findet Ihr bei Facebook: https://www.facebook.com/events/249325455146904/

04Dez/10

Peer Steinbrück besucht Jugendtreff am Skaterpark

Der städtische Jugendtreff in Hochdahl am Skaterpark erfreut sich wachsender Beliebtheit, heißt: immer mehr junge Leute besuchen den – in die Jahre – gekommenen Pavillon an der Sedentaler Straße, um dort ihre Freizeit zu verbringen. Jetzt wollen die Nutzer des Hauses gemeinsam mit dem Jugendrat der Stadt und einem neuen Verein, der ihr Anliegen unterstützt, für einen Neubau kämpfen.

Jan Pfeifer, Jugendratsvorsitzender, Manuel Ellwanger als Sozialpädagoge der Stadt im Jugendtreff beschäftigt, und die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Stadtrates und zugleich Vorsitzende des Fördervereins für den neuen Treff, Annette Kirchhoff, ihr Stellvertreter und Gründer im Verein, Wolfgang Lyding sowie der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Erkrath, Detlef Ehlert, haben den für den Bundestagswahlkreis zuständigen Abgeordneten Peer Steinbrück eingeladen, um ihn über ihr Projekt zu informieren und um seine Unterstützung zu werben. Steinbrück ließ sich nicht lange bitten – er wird am Samstag, 4. Dez., 13.00 Uhr, den Jugendtreff besuchen und sich vor Ort aus erster Hand informieren.

Gezeigt werden die Architekturentwürfe von Studierenden der Düsseldorfer Fachhochschule, die bei Prof. Udo Hasenbein Vorschläge für einen Neubau entworfen hatten und durch eine Jury aus Politik, Jugendrat, Nutzerkreis des derzeitigen Treffs und der Verwaltung in die Vorauswahl prämiert worden waren.