Tag Archives: Klaus Hänsch

09Aug/17

Jens Niklaus empfing Dr. Klaus Hänsch zum Gespräch in Langenfeld

Jens Niklaus trifft Dr. Klaus Hänsch

Jens Niklaus trifft Dr. Klaus Hänsch

Flammende Fürsprache für die Europäische Idee

Jens Niklaus empfing Dr. Klaus Hänsch zum Gespräch in Langenfeld

Trotz der Sommerferien haben am vergangenen Donnerstag, 03.08.2017, rund 60 interessierte Gäste den Weg ins Schützenheim 1834 e.V. in Langenfeld gefunden und sie wurden nicht enttäuscht. Der 79-jährige Dr. Klaus Hänsch sprühte nur so vor europäischem Engagement. Im Talk mit Bundestagskandidat Jens Niklaus (beide SPD) sprach er über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union. Angesprochen auf die Entwicklungen in Ungarn und Polen machte Klaus Hänsch deutlich, dass die Fälle unterschiedlich gelagert sind: „Was in Ungarn passiert, ist demokratisch legitimiert. Da müssen alle Demokratinnen und Demokraten zwar inhaltlich dagegen arbeiten, solange aber Orban eine Mehrheit auf seiner Seite weiß, muss die Europäische Union das akzeptieren,“ so der ehemalige Parlamentspräsident. In Polen läge der Falle allerdings anders: „Das Vertragsverletzungsverfahren gegen die Regierung Polens ist richtig, weil dort die Gewaltenteilung faktisch eingeschränkt wird. Gegen jene und andere undemokratische Entwicklungen braucht es – nicht nur – sozialdemokratischen Widerstand.“

Neue Chance zur Reform der Europäischen Union mit neuem französischen Präsidenten

Jens Niklaus machte klar, dass er mit der Wahl des französischen Präsidenten Emmanuel Macron eine neue Chance der europäischen Entwicklung sieht: „Natürlich müssen wir auch ein kritisches Auge auf die sozialpolitischen Entwicklungen in Frankreich haben, aber im europäischen Kontext sehe ich eine riesige Chance für Europa, insbesondere mit einem Bundeskanzler Martin Schulz.“

Legale Einwanderung nach Deutschland und Europa

„Ja, wir brauchen endlich ein deutsches und auch ein europäisches Einwanderungssystem“, beantwortet Dr. Klaus Hänsch die Frage von Jens Niklaus, ob es neue Gesetze auf nationaler und europäischer Ebene bedarf, um legale Einwanderung möglich zu machen. „Das wird die Aufgabe des nächsten Bundestages.“

Europa als Wahlkampfthema

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte Jens Niklaus sein Wahlplakat zur Bundestagswahl, das auch die Europafahne zeigt. Klaus Hänsch kommentierte dies: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Europäische Idee für die Sozialdemokratie durch Martin Schulz und Jens Niklaus in diesem Wahlkampf Thema ist.“

26Jul/17

Jens Niklaus im Gespräch mit Dr. Klaus Hänsch

Terminankündigung: Wie geht es weiter mit Europa? –

Dr. Klaus Hänsch

Dr. Klaus Hänsch

in Langenfeld

„Wie geht es weiter mit Europa?“ Dieser Frage widmet sich SPD-Bundestagskandidat Jens Niklaus bei der Fortsetzung seiner Gesprächsreihe gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments Dr. Klaus Hänsch.

Die Europäische Union durchlebt stürmische Zeiten. Nicht nur, dass durch den bevorstehenden Austritt Großbritanniens die Gemeinschaft vor schwierigen Verhandlungen steht, sondern auch im Inneren werden die demokratischen Institutionen durch rechte und rechtspopulistische Parteien herausgefordert. Sind angestrebte Siege bei den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich zwar ausgeblieben, versuchen rechts-nationalistischen Parteien in Polen und Ungarn aus der Regierungsverantwortung heraus rechtsstaatliche Prinzipien auszuhebeln. Doch wie damit umgehen? Welche Weichen müssen gestellt werden, um mit der Europäischen Idee wieder zu begeistern? Und welche Chancen bietet die Wahl des Pro-Europäers Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten für die Weiterentwicklung der Europäischen Institutionen?

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 03. August, um 18:30 Uhr im Schützenheim 1834 e.V. auf der Langforter Str. 68 in Langenfeld statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

03Feb/16

Erhard Eppler gratuliert Hans-Jochen Vogel zum 90. Geburtstag

80 Jahre Treue zur SPD: Hildegard Klumb

80 Jahre Treue zur SPD: Hildegard Klumb

60 Jahre Mitgliedschaft: Anna Windmann

60 Jahre Mitgliedschaft: Anna Windmann

mit Dinkelmann

Erhard Eppler schreibt in der aktuellen Ausgabe des Vorwärts:

Hans-Jochen Vogel zum 90: Ordnung ist das ganze Leben

Erhard Eppler03. Februar 2016
Beliebt und respektiert: Hans-Jochen Vogel bei einer Mitgliederkonferenz der Münchener SPD im Dezember 2013
Seine Klarsichthüllen sind legendär. Ordnung ist das oberste Prinzip in Hans-Jochen Vogels Leben, im politischen wie im privaten. Eine Würdigung von Erhard Eppler zum 90. Geburtstag

Wer Hans Jochen Vogel zu seinem 90. Geburtstag würdigen soll, könnte es sich ganz einfach machen: Er müsste nur alle Ämter aufzählen, die er korrekt, erfolgreich, oft auch vorbildlich versehen hat, dann all die unzähligen Ehrungen und Orden erwähnen, die ihm zwischen 1960 und 2016 zuteil geworden sind und schließlich noch auf das verweisen, was er an Büchern, Reden und Aufsätzen der Nachwelt hinterlässt.

Dabei würden die zwölf Jahre als Oberbürgermeister von München schon viele Seiten füllen, die Wahl des 34-Jährigen, seine triumphale Wiederwahl. Wer heute, ein halbes Jahrhundert danach, mit ihm durch München geht und in die Gesichter der älteren Menschen sieht, die ihn freundlich, oft strahlend begrüßen, der kann ahnen, was er für die bayerische Hauptstadt bedeutet hat. Hier ist er zuhause, in seiner Stadt, die er mit geprägt hat.

Als Justizminister gefordert wie kaum ein zweiter

Dann wäre von dem Bundesminister zu reden, erst im Kabinett Brandt „für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau“, wo er seine Münchner Erfahrungen verwerten konnte, schließlich als Justizminister von 1974 bis 1981 im Kabinett Schmidt. Kaum ein Justizminister ist so gefordert und geprüft worden wie er, als fanatisierte Studenten allen Ernstes glaubten, mit Entführungen und Morden die Revolution gegen das verhasste „System“ auslösen zu können. Ihm blieb es nicht erspart, zwischen der Rettung eines Menschen und der Autorität des Rechtsstaates zu wählen.

Und schließlich war Hans Jochen Vogel nicht nur acht Jahre lang Vorsitzender einer Bundestagsfraktion, die Chefs vom Rang eines Fritz Erler, Helmut Schmidt und Herbert Wehner gewohnt war, er war auch, als direkter Nachfolger von Willy Brandt, von 1987 bis 1991 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, erst der westdeutschen, dann der gesamtdeutschen Partei. Im Rückblick wird man sagen können: Leider nur bis 1991, denn die Generation, der er, bescheiden wie immer, Platz machte, hat erst erkennen lassen, was wir an Vogel hatten.

Hans-Jochen Vogel wäre ein guter Kanzler gewesen

Es stimmt, Jochen Vogel hat auch für die Kanzlerschaft kandidiert, nachdem Helmut Kohl durch ein konstruktives Misstrauensvotum und das Umschwenken der FDP Kanzler geworden war. So wusste Vogel, dass die seine Chancen begrenzt waren, vielleicht auch, dass man, um Kanzler zu werden, andere Stärken braucht als um Kanzler zu sein. Er  verlor erwartungsgemäß. Aber er wäre ein starker, gewissenhafter, guter Kanzler geworden.

Jeder Politiker hat auch seine schwachen Seiten. Wenn ihm das schlimmste Laster der Politik, die Eitelkeit, fremd ist – und das ist bei Vogel der Fall -, dann findet man es in Kleinigkeiten. Bei ihm waren es die Klarsichthüllen, in die er seine Weisungen, seine Anregungen, seine Gesprächsergebnisse verpackte. Dabei ging es ihm einfach um einen geordneten Betrieb. Politik war für ihn verantwortliches Handeln für andere, für das Ganze, und das duldete keine Schlamperei.

Ein Denken und Leben in Ordnung

Ordnung, das ist ein Stichwort, das in der politischen Geographie eher rechts als links gilt. Aber wahrscheinlich hat Politik immer auch eine ordnende Funktion. Sie muss sagen, was Recht und was Unrecht ist, wo die Freiheit des einen an der Freiheit des anderen ihre Grenze findet, wo jede und jeder mit Strafe rechnen muss und wo nicht. Politik hat das Chaos zu meiden, zu bändigen, zu verhindern. Der Staat ist immer der Versuch einer Ordnung, im besten Fall einer menschenfreundlichen.

23Okt/14

Nie wieder Auschwitz !

Peer Steinbrück

Peer Steinbrück

Abschlussveranstaltung des Projekts ,,Nie wieder Auschwitz!“ – Peer Steinbrück kommt

Am 31. Oktober wird Peer Steinbrück im Rahmen der Abschlussveranstaltung des vom Integration-Kulturzentrum e.V. im Kreis Mettmann durchgeführten Projektes ,,Nie wieder Auschwitz! Jugendliche gegen Antisemitismus“ in Mettmann mit Jugendlichen über ihre Erlebnisse in Auschwitz, aber auch über die Realitäten eines neuen, mit vielen politischen Extremismen einhergehenden, Antisemitismus diskutieren. Das Publikum ist eingeladen, Fragen an die Jugendlichen oder Herrn Steinbrück zu stellen.
31. Oktober (Freitag), 17:00-18:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus Mettmann
Mehrzweckhalle (1. OG)
Am Königshof 17-19
40822 Mettmann
Peer Steinbrück, der ehemalige Bundesfinanzminister, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der SPD im letzten Bundestagswahlkampf ist zusammen mit Herrn Dr. Klaus Hänsch, eh. Präsident des Europaparlaments, Schirmherr eines von der Integrationsagentur beim IKZ e.V. im Kreis Mettmann durchgeführten innovativen Projektes der politischen Bildung für Jugendliche:
,,Nie wieder Auschwitz! Jugendliche gegen Antisemitismus“
Das Vorhaben, gefördert vom Landesjugendamt Rheinland im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplanes des Landes NRW, klärt Jugendliche über die jahrhundertealte Geschichte und Gegenwart der antisemitischen Vorurteile auf und macht erlebbar, wozu Menschenfeindlichkeit praktisch führen kann: zu dem industriellen Massenmord an über sechs Millionen Juden. Das Projekt findet vom 01. September bis zum 31. Oktober in Erkrath und Mettmann statt. Ein wichtiger Bestandteil ist eine Gruppenführung durch das Konzentrationslager Auschwitz.

Kontakt und weitere Informationen zur Veranstaltung:

Anton Friesen, M.A. (Politikwissenschaftler), Leiter der Integrationsagentur beim Integration-Kulturzentrum im Kreis Mettmann e.V.
(Standorte: Talstr. 4, 40822 Mettmann und Schmiedestr. 2, 40699 Erkrath)

E-Mail: anton.friesen@ikz-kreis-me.de
Mobil: 01577 96 80 211

Welt Weit Wir. Das IKZ im Internet: http://www.ikz-kreis-me.de/de/Willkommen
Wir bei facebook: https://www.facebook.com/groups/integration.kultur/
Follower gesucht: https://twitter.com/IKZMettmann

19Okt/14

Kerstin Griese: Jubilarehrung in Hochdahl

Kerstin Griese, Jubilar Klaus Hänsch, Detlef Ehlert (Foto: Adi Franke)

Kerstin Griese, Jubilar Klaus Hänsch, Detlef Ehlert (Foto: Adi Franke)

Die Kreisvorsitzende der SPD, Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese schreibt einen Gastbeitrag für die SPD-Erkrath-Homepage:

„Eine ganz besondere Freude und Ehre war es mir, heute Klaus Hänsch für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, 30 Jahre lang Europaabgeordneter, ist auch einer meiner Vorgänger als Vorsitzender der SPD im Kreis Mettmann.

Für mich verkörpert er die europäische Idee: bürgernah, transparent, bodenständig und engagiert kämpft er für Frieden und Menschenrechte und vermag es wie kaum ein anderer, für Europa zu begeistern.

In seiner Dankesrede erzählte Klaus von seinen bewegenden Begegnungen mit Nelson Mandela, der in dem Jahr, in dem Klaus in die SPD eingetreten ist, 1964, zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist. Klaus hat ihn später dreimal als Präsident Südafrikas getroffen. Herzlichen Dank, lieber Klaus, für alles, was du für die SPD, für uns im Kreis Mettmann und für Europa getan hast!

Bei bergischer Kaffeetafel im Naturschutzzentrum Bruchhausen habe ich zusammen mit Detlef Ehlert und Klaus Bauer noch weitere Jubilare ehren dürfen: Thomas Steinmann, Marianne Söhnchen und Frank Urban für 25 Jahre und Hans-Ulrich Zastrau für 40 Jahre. Vielen Dank an die SPD in Erkrath und Hochdahl für diese schöne Veranstaltung!“

Die nachstehenden Fotos von Paul Söhnchen zeigen – von links – Frank Urban, Thomas Steinmann, Marianne Söhnchen, Kerstin Griese, Detlef Ehlert und Klaus Bauer, dann – wie oben – Kerstin Griese, Jubilar Klaus Hänsch, Detlef Ehlert und im Garten des Naturschutzzentrums sind zu sehen Hans-Ulrich Zastrau, Klaus Bauer, Landtagsabgeordneter Manfred Krick, Marianne Söhnchen, Frank Urban, Klaus Hänsch, Thomas Steinmann, Kerstin Griese und Detlef Ehlert

Kerstin Grieses Foto

Kerstin Grieses Foto
Kerstin Grieses Foto
17Okt/14

SPD ehrt Jubilare

Er war Präsident des Europäischen Parlaments: Dr. Klaus Hänsch

Er war Präsident des Europäischen Parlaments: Dr. Klaus Hänsch

Ein ganz besonderes Ereignis, eigentlich ein Doppel-Event, feiert die SPD-Erkrath am Samstag, 18. Oktober, im Naturschutzzentrum Bruchhausen: Die Partei ehrt langjährige Mitglieder und bedankt sich für ihre Treue und ihr Engagement in der SPD. Das sind in diesem Jahr:

Dr. Klaus Hänsch – 50 Jahre
Hans-Ulrich Zastrau – 40 Jahre
Erika Svoboda 40 Jahre
Michael Hartmann – 25
Thomas Steinman- 25
Marianne Söhnchen – 25
Reinhart Teich – 25
Frank Urban – 25

Die Kreisvorsitzende der SPD und Bundestagsabgeordnete, Kerstin Griese, wird dazu die Laudatio halten.

In der vergangenen Ratsperiode sind aus den Reihen der SPD-Ratsfraktion ausgeschieden bzw. kandidierten nicht erneut zum Stadtrat

Christian Hellwig-Malberg, Klaus Wiescher, Sabine Schimke, Diethelm Beer und Edeltraud van Venrooy.

Der Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat, Detlef Ehlert, wird seine früheren KollegInnen verabschieden.

 

07Feb/14

Es kann nur einen geben….: Klaus Hänsch

Klaus Hänsch bei seiner Verabschiedung als aktiver Parlamentarier, hier mit dem damaligen Bundesfinanminister, Peer Steinbrück, mit Hänschs Nachfolgerin im Parlament Petra Kammerevert, und Stadtratsfraktionsvorsitzendem Detlef Ehlert

Klaus Hänsch, hier rechts, mit Detlef Ehlert, seiner Nachfolgerin als Abgeordneter im Parlament Petra Kammerevert, und mit Peer Steinbrück

Mister Europa – wenn der Titel vergeben würde, gäbe es einen Anwärter. Heute. Zukünftig gäbe es „Konkurrenz“, heute wäre es ganz klar: Für die Ehrung einer Lebensleistung als Europa-Parlamentsabgeordneter der ersten Stunde, Mitglied der Verfassungskommission und Chef des Parlamentes: Dr. Klaus Hänsch aus Erkrath. Und genau ihn hat die Erkrather Arbeitsgemeinschaft der lebensälteren SPD-Mitglieder nun als Redner für die nächste Begegnung der AG Sechzig plus gewinnen können.

Am Dienstag, den 11. Februar, 15.00 Uhr, in der AWO-Begegnungsstätte im Bürgerhaus Hochdahl, Sedentaler Str. 105, wird Klaus Hänsch aus seinen Erfahrungen berichten und darlegen, warum die Wahlentscheidung für das nächste Parlament am 25. Mai, in drei Monaten, so wichtig ist.

Er wird dort auch auf Wunsch sein neues Buch „Kontinent der Hoffnungen“ signieren.

Danach haben die Mitglieder und Gäste der Arbeitsgemeinschaft Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken und auch Fragen zur Kommunalpolitik „unterzubringen“: Am 25. Mai werden nicht nur das Europa-Parlament, sondern auch Stadträte und Kreistage in NRW gewählt. Unser Erkrather Spitzenkandidat für den Stadtrat, Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert und Kreistagskandidat, wird für Fragen zur Verfügung stehen.

Was noch offen war ist die Antwort auf die Frage, wer künftig in Nachfolge von Klaus Hänsch der „Europäer“ sein wird: Martin Schulz. Derzeit Präsident des Europäischen Parlaments. Spitzenkandidat der Europäischen Sozialdemokratischen Parteien und Kandidat für den künftigen Kommissionspräsidenten der Europäischen Union. Dass der nach Erkrath kommt…, daran arbeiten wir.

21Feb/11

Klaus Hänsch liest aus „Kontinent der Hoffnungen“

Europa – ein lebendiger Organismus


Klaus Hänsch bei seiner Lesung in Hochdahl.

Es war ein langer Abend mit viel Applaus für Klaus Hänsch, der aus seinem Buch „Kontinent der Hoffnungen – Mein europäisches Leben“ in Hochdahl las. Dass Europa von Menschen gestaltet wird und keine blutleere Bürokratie ist, dafür ist Hänsch ein lebendiges Zeugnis.

Dicht gedrängt war die Zuhörerschaft in der Buchhandlung Weber. Hänsch war gut gelaunt und wechselte bei seiner Lesung zwischen persönlichem Vortag und Zitaten aus seinem Buch. Seit 1979 EU-Abgeordneter und von 1994 bis 1997 Präsident des Europaparlaments zeichnete er in plastischen Bilder den Spagat zwischen der Parlamentsarbeit und der politischen Arbeit in seinem Wahlkreis, der von Erkrath bis ins Ruhrgebiet reichte.

Er erzählt vom wohlwollenden Interesse für Europa an der Basis und der Notwendigkeit, bei der Parlamentsarbeit das Große und Ganze im Blick zu behalten, auch wenn man „ja stets von einem bestimmten Land ins Parlament geschickt worden ist“. Stolz ist Hänsch darauf, dass sich die Europäer als einzige weltweit ein überstaatliches Parlament geschaffen haben. Allerdings befürchtet er bei den Überlegungen, weitere Staaten – insbesondere die Türkei – in die EU aufzunehmen, dass Europa das auseinanderreißen könnte.

In der anschließenden lebhaften Diskussion kamen alle aktuellen Themen zur Sprache, die Europa gerade umtreibt: Flüchtlingsdrama aufgrund des politischen Wandels in Nordafrika, die Währungssicherheit und natürlich das Verhalten Berlusconis. Hier beruhigte Hänsch mit einem Schmunzeln sein Publikum: „Das werden die italienischen Frauen schon regeln.“

Übrigens ist Hänschs Europa-Buch, erschienen beim Dietz-Verlag, fast ausverkauft. Gegenwärtig arbeitet er an einer zweiten Auflage, in der auch die aktuellen Entwicklungen berücksichtigt werden.

(Text und Fotos: R.H., SPD-Ortsverein Hochdahl)

Hänschlesung/Saal
Ein großes Publikum in der Buchhandlung Weber …

Hänschlesung/Zuhörer
… verfolgte aufmerksam Klaus Hänschs Ausführungen.

05Jun/09

Klaus Hänsch übergibt Staffelstab an Petra Kammerevert

Staffelübergabe: Klaus Hänsch reicht den Stab an Petra Kammerevert weiter(von Robert Himmrich) Dr. Klaus Hänsch, europaweit hoch angesehener ehemaliger EU-Parlaments­präsident, wurde mit einem fröhlichen Festakt von der Erkrather SPD in der Alt-Erkrather Markthalle verabschiedet. DIe SPD-Kreisvorsitzende Kerstin Griese und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, SPD-Bundestagskandidat für den Mettmanner Südkreis, hielten die Laudatio. Hänschs Dankesrede, voller Energie, Engagement und Begeisterung für Europa, wurde häufig von lang anhaltendem Applaus unterbrochen und war eine klare Aufforderung, an den EU-Wahlen teilzunehmen. Petra Kammerevert, die als seine Nachfolgerin als SPD-Abgeordnete für das EU-Parlament kandidiert, versicherte Hänsch seine volle Unterstützung.

Mehr dazu lesen und sehen Sie  hier.

25Mai/09

Finanzminister Steinbrück zum Wahlkampf-Höhepunkt in Erkrath

europa_vorne

Der Bundesfinanzminister kommt, die Europaparlamentskandidatin der SPD, Petra Kammerevert, kommt, der langjährige Europaabgeordnete und  ehemalige Präsident dieses Hohen Hauses, Klaus Hänsch aus Erkrath, wird da sein – viel Prominenz ist also dabei, wenn Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert am 4. Juni um 18.00 Uhr in der Markthalle Bahnstraße den Endspurt zur Europawahl einläutet.

Für Speis`und Trank sorgt die Landmetzgerei Hanten. Das musikalische Programm gestaltet Jacky Müllers New Orleans Jazz-Quartett.