Tag Archives: Neandertal

02Jul/13

Erkrath: Fundort des Neandertalers

Intensive Gespräche und Überlegungen hat die SPD-Ratsfraktion jetzt noch einmal angestellt und nun ist das Ergebnis klar: Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass der Namenszusatz auf den „Gelben Ortseingangsschildern“ lauten soll: Fundort des Neandertalers

Das dürfte dann im Stadtrat zu einer weit überwiegenden, vielleicht sogar einstimmigen Mehrheit für den Namensvorschlag führen.

Im Vorfeld war die langjährig eingeübte Praxis des Verwendens von „Tor zum Neandertal“ auf Briefköpfen und Werbemitteln der Stadt meinungsbildend gewesen. Aber nun sollen die „alten Zöpfe“ gegen einen neuen Anlauf zur regionalen wie internationalen Vermarktung des Neandertalers in Verbindung mit Erkrath als dem tatsächlichen Ort des Auffindens der ersten Knochen dieses Urmenschentyps aufgegriffen werden, sagt Detlef Ehlert, der Vorsitzende der Ratsfraktion in Erkrath.

16Jan/13

Bergische Allee: Lücke beim Bürgersteig wird geschlossen

Edeltraud van Venrooy

Beharrlichkeit zahlt sich aus: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Alt-Hochdahls hatten zunächst bei einer Informationsveranstaltung der Hochdahler SPD und dann bei einer von der in dem Wahlkreis dort direkt gewählten Hochdahler Ratsfrau Edeltraud van Venrooy initiierten Ortsbesichtigung an der Bergischen Allee dafür plädiert, dass der in Höhe der ehemaligen Einmündung der Neanderhöhe endende Fußweg in Richtung Neandertal fortgeführt werden müsse.

Van Venrooy, die auch Vorsitzende des „zuständigen“ Planungs- und Verkehrsausschusses ist, und die SPD-Sprecherin dort, Sabine Schimke, griffen das – berechtigte – Anliegen auf und brachten es für die SPD in die Ausschussberatungen ein. Das rief zunächst mal St. Bürokratius auf den Plan: Die Stadt will einen Gehweg an einer Landesstraße – wer darf den planen, bauen, wer muss ihn bezahlen…? Reicht da ein Fußweg oder muss es ein kombinierter Fuß- und Radweg sein, in wessen Haushalt muss das Geld für wann eingestellt werden…? Zum Mäusemelken ist das, meinten Anwohner wie Renate Naberhaus völlig zu Recht.

Jetzt aber ist der Knoten durchschlagen: Der Planungsausschuss folgte nun einem Vorschlag der Stadtverwaltung, einen sogenannten Bürgerradweg anzulegen. Dafür können und dürfen – und wollen – sich die Stadt und der Landesbetrieb Straßen NRW die Kosten teilen. Wenn sonst nichts mehr dazwischen kommt, kann der Wegebau noch in diesem Jahr begonnen und 2014 fertig gestellt werden.

Vom Ausbauende der L 403n an wird der Weg dann bis zu den Linden geführt und bringt den Anwohnern der Häuser auf dieser südlichen Straße eine halbwegs sichere Verbindung nach Alt-Hochdahl. Ein Übersichtsplan dazu ist hier hinterlegt. Mit einer weiteren Fortsetzung ins Neandertal ist allerdings weiter nicht zu rechnen, da dort der Platz dafür nicht da ist und auch die Grundeigentumsverhältnisse das nicht hergäben.

Insofern bleibt besonders wichtig auch die Forderung der beiden SPD-Ratsfrauen auf der Tagesordnung, die „richtige“ Ausschilderung der Wegeverbindung von der Hochdahler Straße und vom S-Bahnhof aus über die Hauptstr. und die Straße Theckhaus in das Neandertal für Ortsfremde, Wanderer und Radfahrer vorzunehmen.

 

 

18Nov/11

Ärger um die Ampelschaltung an der Bergischen Allee

Viel Ärger produziert derzeit die Verkehrsregelung an der neuen Bergischen Allee in Hochdahl: Die Anbindung des gerade eröffneten Straßenstücks an die vorher vorhandenen Straßen, insbesondere an die Schimmelbusch-Straße und die Prof.-Sudhoff-Straße, geht im Moment einher mit einseitigen Straßensperrungen, zusätzliche Verkehrsbehinderungen auslösenden Spurmarkierungen und kaum nachvollziehbare Ampelphasenregelungen.

Während der Kreis Mettmann es schafft, in einer einzigen Nacht die komplette Erkrather Straße zwischen Friedhof und Unterbach mit einer neuen Straßendecke zu versehen, braucht der Landesbetrieb Straßen für vergleichbare Arbeiten in Hochdahl vier Tage…

Aber immerhin ist versprochen worden, dass dann der Verkehr reibungslos und aufkommensorientiert laufen bzw. geregelt würde. Wollen wir das mal glauben…

Wie es im Übrigen mit der Fußwegeverbindung und mit Radwegen ins Neandertal künftig aussehen könnte, war Thema einer Informationsveranstaltung und einer Ortsbegehung des SPD-Ortsvereins Hochdahl. Mehr dazu steht hier: http://www.spd-hochdahl.de/index.php?nr=41642&menu=1

09Nov/11

WZ stellt klar: SPD unterstützt Neandertal-Projekte

In der gestrigen Ausgabe hatte die Westdeutsche Zeitung noch Zweifel an der Zuverlässigkeit der Erkrather Gestaltungsmehrheit aus SPD, BmU und Grünen zu streuen gesucht. Dagegen hatte Fraktionschef Detlef Ehlert in einem Leserbrief an den WZ-Lokalchef Arnulf Ramcke zur Klarstellung formuliert:

“Das Projekt NaturKulTour Neandertal hat entscheidenden Auftrieb durch die gemeinsame
Beratungsrunde der Umweltausschüsse des Kreises und der Städte Erkrath und
Mettmann im vergangenen Jahr bekommen. Ich selbst habe dort nicht
unwesentlichen daran mitgewirkt, dass für dieses zukunftsweisende Projekt und
insbesondere für den Hochpfad “grünes Licht” – und zwar mit sehr
großer Mehrheit auch aus Erkrath – gegeben wird.

Bei den Beratungen in den städtischen Gremien war und ist immer klar, dass
natürlich sämtliche Planungen eingebettet sein müssen in den rechtlichen Rahmen
und da insbesondere in die Umweltverträglichkeitsprüfungen – in die allgemeinen
Vorschriften dazu im Baugesetzbuch und erst Recht in die FFH-Richtlinien, die
europarechtlich gesicherten besonderen Vorschriften für Naturschutzbereiche von
gesteigerter Bedeutung. Ob das “Sperrfeuer” sein soll oder ob die
Beachtung dieser Gesetzesregelungen dem Umstand der Entnahme eines Eimers
Wassers aus der Düssel entspricht, wie Sie schreiben, müssen Sie selbst
beurteilen.

Was auch klar sein sollte, ist: Wenn ausweislich eines Berichts des Erkrather
Planungsamtes im zuständigen Ratsausschuss den Verwaltungen des Kreises und der
Städte Erkrath und Mettmann seit Juli bekannt ist, dass die Rahmenbedingungen
und Förderbeträge des Landeswettbewerbs, in dem NaturKulTour Neandertal
stattfindet, deutlich verändert worden sind, dies aber den politischen Gremien
erst Ende September bzw. im Oktober mitgeteilt wird und so erheblicher Druck
auf die Entscheidungsfindung und die Möglichkeiten der ökologischen Prüfungen
und der Bürgerbeteiligung ausgeübt werden könnte, darf das nicht
unwidersprochen bleiben. Das hat der Ausschuss in Erkrath thematisiert. Und das
ist gut so.

Schließlich monieren Sie, dass auch schon bei der Euroga-Diskussion in Erkrath
lamentiert statt gehandelt worden sei. Sie setzen das in Zusammenhang mit Ihrer
Kritik an einer „unberechenbaren Mischung aus SPD“ und anderen Fraktionen im
Rat. Die SPD hat allerdings sowohl bei der Euroga-Konzeption wie jetzt bei der
Masterplan-Realisierung zum Maßnahmenpaket gestanden. Die Euroga ist seinerzeit
von einer Allianz aus CDU und Grünen zerredet worden, nicht von der SPD.

Für mich bleibt es dabei: Die SPD im Kreis und in Erkrath unterstützt das
Neanderland-Projekt, den Masterplan-Prozess und NaturKulTour. Soweit die
einzelnen Schritte und Maßnahmen umwelt- und sozialverträglich und auch
wirtschaftlich und nachhaltig umgesetzt werden können, wovon ich überzeugt bin,
finden sie unsere volle Unterstützung.”

Der jetzt dazu erschienene Artikel ist hier nachzulesen:

Neanderland.jpg

08Nov/11

Westdeutsche Zeitung schreibt über Neanderland und den Hochpfad dort:

Masterplan: Ende 2014 geht’s hoch hinaus

Von Arnulf Ramcke

mit einem Kommentar von Arnulf Ramcke

Die Planung für den Masterplan ist fast fertig. Die Öffentlichkeit wird im Dezember über Details informiert.

projekt

Großbild nn
Noch eine Computeranimation: Der Hochpfad ist das zentrale Element des Masterplans – und bei den Gegnern besonders umstritten.

Kreis Mettmann. Sechs Millionen Euro sind schon ein Wort. Damit lässt sich ein Spitzenfußballer ein Jahr lang füttern, auf Sylt gibt’s dafür ein unbebautes Grundstück in zweiter Reihe, und um die 240 VW Golf in mittlerer Ausstattungsvariante spülen dem Wolfsburger Konzern diese siebenstellige Summe in die Bilanz.

Sechs Millionen Euro sind also kein Pappenstiel. Entsprechend stürmisch toben die Stürme durchs Neanderland, wenn es um die Umsetzung des Masterplans „NaturKulTour Neandertal“ geht. Dessen Umsetzung kostet auch um die sechs Millionen Euro.

„Der Hochpfad soll das Neandertal und seine Weite erlebbar machen.“

Daniela Hitzemann, Sprecherin der Kreisverwaltung

Die Befürworter sehen das Geld als Investition in die Zukunft des Kreises Mettmann bestens angelegt, die Gegner warnen vor irreparablen Schäden an Fauna und Flora. Außerdem unterstellen sie dem obersten Fürsprecher, dem Landrat persönlich, rein wirtschaftliche und damit eigene Interessen politischer Art zu verfolgen.

Ränkespiele und echte Argumente verbeißen sich dabei in ein gewagtes Vorhaben: Wer aus der Regiobahn in Mettmann aussteigt, kann 30 Höhenmeter in einem gläsernen Panoramaaufzug überwinden und in ein Infozentrum gehen, in dem er über die Spezialitäten des gesamten Kreis Mettmann informiert wird.

Länge und Höhe stehen noch nicht fest

Der Besucher kann aber auch über das zentrale Element des Masterplans schlendern – den Hochpfad. In welcher Höhe genau über allen Wipfeln Ruhe herrscht, ist dabei nach Angaben von Daniela Hitzemann, der Sprecherin der Kreisverwaltung, unklar: „Das steht wie auch die genaue Länge noch nicht fest.“ Längst ist allerdings bekannt, dass es 600 Meter sind, die sich der Weg in 28 Meter Höhe vom Bahnhof bis zur Fundstelle des Neandertalers erstrecken soll.

Und dass er es wird, daran bestehen eigentlich keine ernsthaften Zweifel. Auch wenn jüngst Sperrfeuer aus Erkrath stört. Dabei hat die Befindlichkeit in dieser Stadt auf den Masterplan bezogen so viel Auswirkung wie die Entnahme eines Eimers Wasser aus der Düssel.

Städte zahlen „nur“ je 100 000 Euro

Von den rund 1,2 Millionen Euro Eigenanteil zahlen der Kreis 600 000 Euro, die Stiftung Neanderthal Museum 400 000 Euro und die Städte Erkrath und Mettmann je 100 000 Euro. Die restlichen fünf Millionen Euro übernimmt das Land.

„Wir machen uns lächerlich, wenn wir aus dem Projekt aussteigen“, sagt denn auch Erkraths Bürgermeister Arno Werner. Der CDU-Mann hat mit einer unberechenbaren Mischung aus SPD, Grünen und einer Wählergemeinschaft zu leben, die die Mehrheit im Rat bilden. Und die Grünen sind kreisweit erklärte Gegner des Masterplans.

Werner weiter: „Das Projekt ist eine Chance für das Neandertal.“ Allerdings müsse jedem klar sein, dass es ohne den Hochpfad in den genannten Dimensionen keine Förderung gebe. Kreissprecherin Hitzemann reagiert auf Erkraths Befindlichkeit gelassen: „Auch Erkrath möchte vom Masterplan profitieren.“

Dass der Hochpfad zwar in luftigen Höhen auf Stelzen ruht, aber keine Luftnummer ist, betont Hitzemann vehement: „Wenn die Kohle da ist, legen wir los, denn Ende 2014 müssen wir fertig sein.“ Das sehen die Förderrichtlinien ebenso wie das Datum 11. Januar 2012 vor. An diesem Mittwoch Anfang kommenden Jahres müssen die Planunterlagen in Düsseldorf vorgelegt werden. Dieses Vorziehen des ursprünglichen Abgabetermins sei zwar eine echte Herausforderung – „aber wir schaffen das“.

Kreisverwaltung will auf Nummer sicher gehen

Für Dezember kündigt Hitzemann eine öffentliche Informationsveranstaltung an, wo Details der Planung vorgestellt werden. „Wir werden da nichts einarbeiten, was nicht zu hundert Prozent sicher ist oder an Stellen, wo es nicht geht.“

Kommentar: Verweigerung mit System

38155299404_9999.jpg

Großbild Bahrmann, Simone (simb)
 

Es ergeben sich Möglichkeiten, die erfordern energisches Handeln. Der Masterplan ist eine solche. Zugreifen oder zu spät kommen – die Entscheidung, für dieses visionäre Projekt zur Stärkung des Wirtschaftsraums Neanderland Überstunden zu machen, wird sich im wahrsten Wortsinne bezahlt machen.

Und davon profitiert auch der Umweltschutz. Dass dies in Erkrath anders gesehen wird, hat System: Bereits bei der Euroga wurde in Erkrath lamentiert statt gehandelt.

08Nov/11

Rheinische Post schreibt über das Gespräch der SPD mit den Menschen an der Neanderhöhe:

Gefährliche Querungsmanöver

VON SUSANN KRÜLL – zuletzt aktualisiert: 08.11.2011

Erkrath (RP). SPD testet mit Bürgern den Neanderweg und entdeckt viele Mängel. Die sollen möglichst noch in diesem Jahr im Planungsausschuss besprochen und schnellstens behoben werden.

Die Erkrather SPD testet mit Bürgern den Fußweg entlang der L 403 n. Foto: Dietrich Janicki

Der eine oder andere Autofahrer wird sich am Samstagnachmittag über die Gruppe Fußgänger gewundert haben, die sich an der Absperrbarke zum nur für Fußgänger zu nutzenden Teilstück des Neanderwegs versammelt hatten.

Nach einer Diskussion über den Straßenseitenwechsel des Rad- und Fußwegs entlang der Bergischen Allee und der Ampel an dieser Stelle wanderten die 25 Teilnehmer, die der Einladung der SPD Erkrath gefolgt waren, weiter. Auf dem neuen Teilstück des Fußwegs bis zu dessen abruptem Ende an der Grundstücksgrenze des rechter Hand liegenden Backsteinhauses.

Info

Lückenschluss

Die Anwohner der Häuser an der Straße Feldhof hatten gehofft, dass im Zuge des Ausbaus der Bergischen Allee endlich das fehlende Stück asphaltierten Fuß-/Radwegs endlich geschlossen würde.

Es handelt sich um ein 300 Meter langer Trampelpfad zwischen der Privatstraße Neanderhöhe und der Einfahrt zum eigentlichen Feldhof.

Trampelpfad durchs Gras

Hier ging es mehrfach rechts und links schauend über die Straße zu einem erneuten Stopp. Immerhin befand man sich nun direkt am Stein des Anstoßes. Wer erwartet hatte, auf einem linksseitigen Fußweg weiter Richtung Neandertal gehen zu können, sah sich getäuscht: Ein rund 300 Meter langer Trampelpfad durchs Gras ist die einzige Alternative zum Ausweichen auf die Fahrbahn.

An der Einfahrt zu den Häusern des Feldhofs erwartete die Gruppe ein weiteres, gefährliches Querungsmanöver auf die rechte Seite. Hier mündet die so genannte Allee, die an der Neanderkirche beginnt, auf den asphaltierten Fußweg.

Spätestens jetzt war den Fußgängern, die nicht wie die Anwohner diese Querungsmanöver seit Jahren kennen, klar: Dies kann keine dauerhafte Lösung sein. „Das ist ja lebensgefährlich, hier die Straße zu überqueren,“ so der Kommentar des SPD-Fraktionsvorsitzenden Detlev Ehlert. „Wenn man von der S-Bahn aus durch die Allee kommt, ist der Wechsel auf die andere Seite noch gefährlicher,“ ergänzte Renate Narberhaus, denn die Straße mache an dieser Stelle einen Knick und sei nur schwer einsehbar.

Zu den Haltestellen der Linie 741 sicher zu gelangen, sei besonders für Kinder problematisch, fügt jemand an. Bis zum Ende des Fußwegs, der an den Häusern rechts vor der ersten Serpentine endet, ging die Tour. Einige Mutige wagten sich auf der Straße bis zu dem Privatweg, der ins Neandertal hinabführen würde, wenn da nicht ein Erdhaufen und eine Kette wäre samt Hinweisschild: „Vorsicht Lebensgefahr“.

Ein weiterer Punkt auf die Liste von Sabine Schimcke, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzende des Planungsausschusses. „Wir werden versuchen, alle Missstände, die Sie uns aufgezeigt haben, möglichst noch in diesem Jahr in den Planungsausschuss zu bringen,“ so die stellvertretende Bürgermeisterin Edeltraut van Venrooy, die verspach, die Betroffenen auf dem Laufenden zu halten.

08Nov/11

Westdeutsche Zeitung: Anwohner wollen Fußweg

Die SPD und Hochdahler Bürger haben sich an der neuen L 403n zum Ortstermin getroffen.

verkehr

Großbild Dirk ThoméMit dem Zubringer sind die Anwohner zufrieden. Doch ein Fußweg in Richtung Neandertal fehlt.

Hochdahl. Knapp 30 Personen haben sich jetzt vor der Neanderkirche in Hochdahl versammelt. Ihr anvisiertes Ziel allerdings war nicht das Gotteshaus, obwohl ein wenig himmlischer Beistand beim geplanten Vorhaben sicher nicht verkehrt gewesen wäre.

Geladen hatte die Ortsgruppe der SPD, um mit Anwohnern des Neanderweges, der Professor-Sudhoff-Straße und des Feldhofs sowie allen weiteren interessierten Bürgern eine kleine Ortsbegehung zu machen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Edeltraud van Venrooy führte die Menschentraube zunächst den Neanderweg entlang zur neuen L 403n. Die Zufriedenheit mit dem neuen Zubringer ist spürbar, ebenso auch die Erleichterung, dass dieses Vorhaben endlich fertiggestellt wurde. Doch knapp 200 Meter weiter nördlich beginnt das große Problem: Es fehlt ein adäquater Fußgängerweg in Richtung Neandertal.

Fußweg wird für Senioren zum Spießrutenlauf

„Das Bauvorhaben ging eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Alles, was darüber hinaus geht, wurde nicht weiter bedacht“, sagte van Venrooy. „Allerdings ist hier ein ordentlich asphaltierter Weg dringend notwendig.“ Speziell für Senioren entwickelt sich der Fußweg zu einem Spießrutenlauf.

Um überhaupt weiter gehen zu können, ist das Überqueren der Straße notwendig – zu Verkehrsstoßzeiten ein nicht ungefährliches Unterfangen. Dann aber beginnen die Probleme erst so richtig: „An dieser Stelle landet man plötzlich im Niemandsland und steht mitten im Gestrüpp“, sagte ein Anwohner. „Wenn es regnet, ist es matschig, vor allem bei Dunkelheit regelrecht gefährlich, weil hier auch noch diverse Pöller in der Erde stecken.“

Mit einem Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator sei es unmöglich, hier entlang zu laufen. Man könne doch eventuell die Straße ein wenig verlagern und den Fußweg einfach verlängern, schlug ein Anwohner des Neanderweges vor. „An diese Stelle wurde beim Weiterbau der L403 einfach nicht gedacht“, klagte er.

Auch die Beschilderung von der Hauptstraße in Richtung Neandertal sei mangelhaft und lasse dort mehr Menschen entlang fahren als nötig.

Bürgermeisterin will Eindrücke in politische Diskussion einbringen

Bei der Begehung wurde schnell klar, dass die Stadt hier noch dringenden Handlungsbedarf hat. Van Venrooy und ihr SPD-Vorsitzender Detlef Ehlert wollen die Eindrücke nun aufnehmen und in die politische Diskussion einbringen. Dabei wären die meisten Anwohner mit einer relativ kleinen Lösung zufrieden.

„Es würde zunächst völlig ausreichen, die Allee von der Neanderkirche am Friedhof vorbei in Richtung Feldhof wieder so herzurichten, dass alle dort durch gehen können“, sagte eine Anwohnerin. Vor Jahrzehnten war die Allee noch asphaltiert und gut beleuchtet. Mittlerweile ist es nur noch mit Anstrengung möglich, dort entlang zu gehen.

26Okt/11

Lokalanzeiger titelt: Nächster Halt Hochdahl

Auch der Lokalanzeiger Erkrath macht seine neueste Ausgabe vom heutigen 26. Oktober mit dem Bericht über den Vorschlag der SPD auf, Hochdahl (Neandertal) zum Regional-Express-Haltepunkt zu machen.

Mehr steht hier: http://e-paper.lokal-anzeiger-erkrath.de/book/read/id/00005239ABDEAF7B

22Okt/11

Die Rheinische Post schreibt: Erkrath: Neuer Halt für Regionalexpress (RP ONLINE, 22.10.2011)

Neuer Halt für Regionalexpress

VON OLIVER WIEGAND – zuletzt aktualisiert: 22.10.2011

Erkrath (RP). Die Erkrather SPD möchte einen neuen Bahnsteig am Bahnhof Hochdahl bauen lassen. Dort sollen zwei Linien des Regionalexpresses halten. Möglich wäre eine direkte Verbindung nach Dortmund, Hamm, Venlo und Aachen.

Zwischen Wuppertal und Düsseldorf fährt der Regionalexpress 21 Kilometer ohne Halt. Die Erkrather SPD möchte, dass an einem neu zu bauenden Bahnsteig in Hochdahl Fahrgäste zusteigen können. Darüber entscheiden muss der Kreistag. Foto: Dietrich Janicki

Rund um den Bahnübergang an der Hildener Straße in Hochdahl wird gerade an der neuen L403n gebaut. Wenn es aber nach der Erkrather SPD geht, können die Bagger gleich dableiben. „Wir möchten gerne einen neuen Bahnsteig, damit der Regionalexpress (RE) der Linie 4 und der Linie 13 am Hochdahler Bahnhof halten kann“, sagt Detlef Schimschock (SPD).

9 Minuten bis Düsseldorf HBF

Mit einer neuen Haltestelle – da ist sich die SPD sicher – könnte die Attraktivität des Nahverkehrs erhöht werden. Der RE 4 fährt nicht über die S-Bahnstrecke, sondern über das nebenan liegende Ferngleis bis nach Aachen oder Dortmund. Die Line 13 fährt bis ins niederländische Venlo oder westfälische Hamm. Durch eine neue Haltestelle würde sich die Fahrzeit von Hochdahl zum Düsseldorfer Hauptbahnhof auf neun Minuten verkürzen. Nach Wuppertal wären es nur noch 13 Minuten.

Info

Linienführung

Der Regionalexpress der Linie 4 fährt von Aachen über Düsseldorf HBF und Wuppertal bis nach Dortmund und zurück.

Der Regionalexpress der Linie 13 fährt vom niederländischen Venlo über Düsseldorf HBF und Wuppertal ins westfälische Hamm.

Die S-Bahn der Linie 8 ist Ende der 1980er in Erkrath und Hochdahl in Betrieb genommen worden.

Detlef Schimschock arbeitet bei der Bahn und ist Fahrdienstleiter in Gerresheim. Ganz genau hat er sich den Linienplan angesehen und ist zu der Überzeugung gelangt, dass es in punkto Regionalexpress ein „Erkrather Loch“ gibt. Denn sowohl der RE 4 als auch der RE 13 fahren auf dem Ferngleis an Hochdahl vorbei. „Zwischen Wuppertal und Düsseldorf halten die beiden Schnellzüge auf der 21 Kilometer langen Strecke gar nicht mehr.

Im Durchschnitt hält der RE aber alle acht Kilometer“, sagt Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert, der ebenfalls begeistert von der Idee ist. Doch die SPD weiß auch, dass der Bau eines neuen Bahnsteigs eine ganze Menge Geld kosten wird und die Kassen leer sind. Und: Ein Halt in Erkrath würde etwa drei Minuten Fahrzeit kosten. Die müssten die Schnellzüge wieder aufholen. Entweder bei der Wende oder man müsste den Wuppertalern einen Haltepunkt wegnehmen. Die Züge des Regionalexpresses halten in Wuppertal HBF, Barmen und Oberbarmen. „Barmen wäre aus unsere Sicht überflüssig“, so Schimschock.

Kreistag muss entscheiden

Die SPD möchte den Vorschlag eines zusätzlichen Haltepunkts nun erst in den Erkrather Planungsausschuss und dann in den Kreistag einbringen. „Im Endeffekt muss der Kreistag die Leistungen der Bahn bestellen, genehmigen und auch bezahlen“, sagt Ehlert. Die SPD möchte nun für Mehrheiten werben. Auch mit dem Argument, dass das Neandertal durch den Masterplan immer attraktiver für Besucher wird. Der neue 25 Meter Hochpfad werde sicherlich viele Besucher aus ganz NRW anlocken. Zu Fuß oder mit dem Bus sei man von Bahnhof Hochdahl aus schnell im Neandertal, das vom Autoverkehr möglichst entlastet werden soll.

01Okt/11

400 Kilo Futter fürs Wildgehege Neandertal

Ein toller Erfolg war auch in diesem Herbst Peter Urbans Sammel-Aktion für das Wildgehege Neandertal.

Über 400 kg Kastanien und Eicheln hatten 30 Kinder in den letzten Tagen gesammelt und am Samstag bei Peter Urban abgegeben.

Der hat eine Anhängerladung der Früchte bereits zum Wildgehege Neandertal gebracht und dort organisiert, dass auch in diesem Jahr die Kinder, die die größten Sammelerfolge hatten, Patenschaften für Wildtiere übernehmen dürfen.

Mit diesen Gewinnern wird der Sozialdemokrat (voraussichtlich) am 05.11.2011 in den Aqua-Zoo nach Düsseldorf fahren.

Das beste Sammelergebnis betrug übrigens 80 kg, das eine Gruppe junger Männer im Alter von zwölf Jahren aus Alt-Hochdahl erzielte.

Der Dank Urbans nach Abschluss der Aktion ging an alle Kinder und Eltern die mitgemacht hatten und an den SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert, der seinen Ratskollegen wieder tatkräftig unterstützte.