Tag Archives: Rollsport-Anlage

07Mrz/12

Wochenpost schreibt über Juso-Treff in Erkrath

Erkrather Jugend sagt, was sie will

Was Jugendliche in Erkrath umtreibt hatten sie auf Einladung der Jusos jetzt deutlich gemacht: mehr Rollsportanlagen in der Stadt, vor allem in Alt-Erkrath, Räume zum unverbindlichen Treffen und für kreatives Arbeiten, Jugendtreffs aufpeppen und vieles mehr.

Nicole Marschall schreibt dazu in der Wochenpost Erkrath einen interessanten Artikel:

http://wochenpost.de/index.php?id=88&tx_ttnews[tt_news]=6188&cHash=be1b1c9bc5c65a3b979c00fa384f72ee

01Mrz/12

SPD: Skater-Partei Deutschlands… Was die WZ schreibt:

Politiker entscheiden gemeinsam mit Jugendlichen

Von Dirk Lotze

Politiker der SPD und 20 Jugendliche sprechen über die Rollsportanlage und die Zukunft der städtischen Jugendtreffs.

jugend

GroßbildDirk ThoméAuf Rollen zur Konferenz: Jugendliche diskutieren mit SPD-Politikern im Kaiserhof.

Erkrath. Die SPD hat das Potenzial zur Skater-Partei. Zumindest, wenn Detlef Ehlert ruft und seine rund 20 Freunde aus der Rollsportszene kommen. Am Mittwochabend trafen sich Politiker der Ortspartei mit Jugendlichen zu einer Gesprächsrunde im Kaiserhof.

Tretroller standen in der Ecke, Sturzhelme lagen auf den Tischen. Mit BMX-Fahrrädern hatten einige Teilnehmer noch kurz vor dem Treffen ihre Stunts auf den Stufen vor der Bibliothek ausprobiert. Diskutiert wurde eine Etage über der ehemaligen Gaststätte, aus der die Stadt einen neuen Jugendtreff machen soll. „Bis zum Sommer muss der fertig sein, dann wird das Jugendcafé an der Schubertstraße endgültig geschlossen“, sagte Ehlert.

„Lasst hören. Was sind Eure Anliegen? Was wollt Ihr tun?“, fragte Ratsmitglied Klaus Wiescher. „Das klingt, als würden Sie uns Vorwürfe machen“, entgegnete eine junge Frau. Eine merkwürdige Spannung spüre sie darin. „So war es nicht gemeint“, antwortete Wiescher.

Skateranlage soll am Gödinghover Weg entstehen

Eine Rollsportanlage soll in Alt-Erkrath entstehen, darüber herrschte Einigkeit unter den Gästen. Auf der sogenannten Multifunktionsanlage Gödinghover Weg an der Düsselaue werden Rampen und Hindernisse aufgestellt werden. Das hatte der Jugendhilfeausschuss Anfang Februar beschlossen. Über die Investition in Höhe von 30 000 Euro muss der Rat entscheiden.

Namen für die Jugendcafés zu finden war eine Anregung der Politiker. Ratsfrau Sabine van de Grind-Lahnstein stellte Entwürfe für Plakate vor: „Wir haben eine Agentur gefragt, wie man Jugendliche ansprechen kann.“ Die Motive: Ein kahlköpfiger Typ mit Sonnenbrille ruft dem Betrachter entgegen: „Wir helfen verändern.“ Eine Frau im Kapuzenshirt fragt durch einen Zaun hindurch: „Echt hässlich hier? Tu was!“

Die derzeit wenig genutzte sogenannte Multifunktionsanlage Gödinghover Weg nahe des Toni-Turek-Stadions soll für 30 000 Euro mit transportablen Rampen und Hindernissen für Skater und BMX-Fahrer ausgerüstet werden. Der eingezäunte Sportplatz dient auch für Konzerte.

„Warum fragt man nicht mal einen Kunstkurs, was die für Ideen haben?“, fragte Teilnehmerin Sarina. Ebenso könne der künftige Treff im Kaiserhof selbst ausgestaltet werden: „Jeder Jugendliche denkt das Gleiche über die abgeranzten Jugendcafés“, fügte ihre Sitznachbarin hinzu.

Was fehlt, ist ein Raum für Kunstprojekte und Musik

In Erkrath fehle ein frei verfügbarer Raum für Kunstprojekte oder für Musik, sagte Teilnehmerin Barbara. Die Kosten könnten durch den Verkauf von Kunstwerken teilweise wieder hereinkommen: „Es gibt Leute in Erkrath, deren Potenzial nicht ausgeschöpft wird.“

Markus Thomanek (18) aus Hochdahl wünscht sich einen Treffpunkt, unabhängig von einer Skateranlage: „Bis jetzt muss man ausweichen auf Düsseldorf und Umgebung, wenn man mal was machen will.“

Wie viel Geld die Stadt überhaupt für Jugendliche hat? „17 Millionen Euro sind es insgesamt“, sagte Detlef Ehlert. Allerdings würde nur ein Bruchteil für Freizeitmöglichkeiten aufgewandt, fügte er hinzu. Vieles würde für Betreuung und Personal ausgegeben. Die Diskussion werde bei einem weiteren Treffen fortgesetzt, kündigte Ehlert an.

29Feb/12

40 junge Leute beweisen: Kids haben Interesse an Erkrath

Kids machen was los in ihrer Stadt

Die neue Rollsport-Anlage am Göddinghover Weg, ein Musikfest zur Einwerbung von Sponsorengeld dafür, ein „Kunstraum“ für junge Leute, Plätze zum „Abhängen“ waren einige der Themen, die die rund vierzig Gäste auf Einladung der Erkrather Jusos interessierten. Konkrete Pläne wurden geschmiedet, wie die Stadt Erkrath für Jugendliche attraktiver werden könnte und was nötig wäre für eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Kids.

In einer weiteren Runde werden die Themen in Arbeitsgruppen weiter vertieft und ausgearbeitet werden. Vor Ort wollen sich die jungen Leute und die Jusos nun in den Jugendtreffs auch darum kümmern, dass die endlich ihre bisherige Namenlosigkeit verlieren und mit pfiffigen Ideen für sich werben.

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert hatte zuvor einen Überblick über den Stand der Vorbereitung der für Biker, Skater und Inliner gedachten Rollsport-Anlage auf dem Platz der Multifunktionsanlage im Westen Alt-Erkrath gegeben und ein paar wesentliche Kennzeichen des städtischen Haushaltplans markiert.

Sabine van de Grind-Lahnstein und Klaus Wiescher, beide für die SPD-Ratsfraktion Mitglied im Schulausschuss der Stadt, hatten die Veranstaltung vorbereitet. Sie werden nun auch eine Ergebnisliste mit den von den jungen Teilnehmers „beschlossenen“ Aufgaben erarbeiten.