Tag Archives: Schulentwicklungsplan

25Aug/12

Volker Teich: Elternwillen ernst nehmen, nicht ignorieren und tot schweigen!

In der Rheinischen Post werden gerade Schlagzeilen wie diese veröffentlicht:  „Die Erkrather Schullandschaft ist stabil, die Eltern sind mit dem Angebot offenbar zufrieden.“ (RP, 24.08.2012)

„Der Schulausschuss hat noch im Mai dieses Jahres keine Notwendigkeit gesehen, etwas an unserer Schullandschaft zu verändern“, sagt Schwab-Bachmann im Gespräch. „Erkrath ist einfach zu klein, um ein klares Eltern-Votum für eine Gesamt- oder Sekundarschule zu bekommen.“ (RP, 24.08.2012)

Volker Teich, SPD

Diese hier zitierte, vom Schulverwaltungsamtsleiter wieder gegebene Meinung von CDU, FDP und BMU war schon seinerzeit im Ausschuss falsch, sie ist es heute noch offenkundiger, weil es um uns in Erkrath herum zwischenzeitlich jede Menge andere Entscheidungen für Gesamtschulen und Sekundarschulen gibt, obwohl die Städte, die das beschlossen haben, teils sogar noch kleiner als Erkrath sind. Mettmann hat die Gründung einer Sekundarschule beschlossen, in Monheim ist eine solche gerade eben eröffnet worden und in Langenfeld wird sogar jetzt eine zweite Gesamtschule aufmachen. Das sagt Volker Teich, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Erkrath.

Deshalb hat die SPD in der Sitzung des Schulausschusses am 23.5.12 dieser irrigen Auffassung ausdrücklich widersprochen, berichtet Teich. Gemeinsam mit Bündnis 90/ Die Grünen setzten sich die Sozialdemokraten für die Durchführung einer Elternbefragung ein, um die tatsächlichen Wünsche der Erziehungsberechtigten in Erkrath zu erfahren.

Als erster Schritt sollte in der nächsten Ausschusssitzung ein Fragebogen für eine solche Befragung vorgelegt und beschlossen werden.

Die erwähnte Errichtung neuer Schulen in den Nachbarstädten und der erneute Rückgang der Anmeldezahlen an Hauptschulen in NRW ist ein Beweis für das geänderte Schulwahlverhalten der Eltern.

Wie schnell sich die Schullandschaft verändern kann, zeigt auch in Erkrath das Beispiel der Albert-Schweitzer-Schule. Auf Anordnung der Bezirksregierung Düsseldorf darf die Schule seit dem Schuljahr 2010/11 keine neue 5. Klasse bilden und wird schrittweise aufgelöst. Der Rat hat die Anordnung in seiner Sitzung am 29.06.2010 ohne eine Möglichkeit zum Eingreifen nur noch zur Kenntnis nehmen können.

Der aktuelle Schulentwicklungsplan (SchEP) weist in seiner Prognose und Bandbreitenbetrachtung (SchEP, S. 54 – 55) für die Carl-Fuhlrott-Schule auf die Gefährdung der laut Schulgesetz vorgesehenen Zweizügigkeit hin. Auch die beiden Realschulen im Stadtgebiet müssen laut Prognose des SchEP (SchEP, S. 59 – 61) mit rückläufigen Schülerzahlen rechnen.

Dass die Eltern sehr wohl an einer Weiterentwicklung der Schulen in der Sekundarstufe I interessiert sind, zeigt sich in der Reaktion der Stadtschulpflegschaftsvorsitzenden: „Die Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft, Frau Bote, berichtet über das positive Feedback der Eltern nach den Info-Veranstaltungen und lobt die guten und neutralen Vorträge der Referenten. Die Stadtschulpflegschaft habe sich für die Elternbefragung ausgesprochen, da dem Wunsch der Mehrheit entsprochen werden solle.“ (Auszug aus der Niederschrift des ASS vom 23.05.2012, S. 6)

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung der Schülerzahlen, des geänderten Wahlverhaltens der Eltern und der schulorganisatorischen Maßnahmen in den Nachbarstädten (Gründung von Sekundarschulen und Gesamtschulen) sich nicht mit der Weiterentwicklung der Schulen der Sekundarstufe I in Erkrath zu befassen, ist fahrlässig, meint Teich im Namen der SPD.

Teich: „Die Eltern können erwarten, dass in Erkrath ein an ihren Wünschen orientiertes Schulsystem in der Sekundarstufe I erhalten bleibt. Dafür müssen diese Wünsche aber bekannt sein. Dies geht jedoch nur durch eine entsprechende Elternbefragung.

Die SPD lehnt den von CDU, FDP und BmU beschrittenen Irrweg, durch Ignorieren des Elternwillens und Nichtstun die Weiterentwicklung zu verschlafen, strickt ab.“ Stattdessen wollen die Sozialdemokraten aktiv den Elternwillen erfragen, aufgreifen und die dabei voraussichtlich zu erwartende Forderung zur Errichtung einer Gesamtschule oder auch einer Sekundarschule realisieren. Das, und nur das entspräche  dem Elternwunsch nach längerem gemeinsamen Unterricht und nach gymnasialen Bildungsangeboten in allen Schulen der Sekundarstufe I.

06Jun/12

SPD-Fraktion geht wieder „auf Tour“ und besucht Erkrather Schulen

Kinder, Eltern, LehrerInnen stehen im Mittelpunkt

Die SPD-Ratsfraktion Erkrath verfolgt neben regelmäßigen, öffentlichen Sitzungen eine weitere Veranstaltungslinie, die sie jetzt vor der Sommerferienpause integrieren wird: „Fraktion auf Tour“ geht auf zwei weitere Etappen, genauer sogar auf drei: Im Mittelpunkt der Treffen von SPD-Ratsfraktion Erkrath und/mit Erkrather Institutionen, Vereinen oder Unternehmen stehen nun schulpolitische Bezüge und der Schulentwicklungsplan der Stadt im Vordergrund:

Die Fraktion – und interessierte Bürgerinnen und Bürger – sind eingeladen, am kommenden Montag, 11. Juni, 19.00 Uhr, die Albert-Schweitzer-Hauptschule an der Freiheitsstraße zu besuchen. Hier hat Rektor Gerd Barthel angeboten, „seine“ Schule zu präsentieren, die Schwierigkeiten bei der „Abwicklung“ seiner auslaufenden Schule darzulegen und zudem einen Einblick darein zu verschaffen, was an Gebäudesubstanz „da“ ist. Der Standort Freiheitsstraße ist einer der beiden möglichen Standorte für die künftig zusammen zu führenden beiden Grundschul-Teilorte Falkenstraße und Düsselstraße der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule in Alt-Erkrath.


In der Woche darauf, am 18. Juni, ebenfalls um 19.00 Uhr, trifft sich die SPD-Fraktion in dem anderen möglichen Standort für die Grundschule: An der Falkenstraße werden die neue Leiterin Nicole Gollata und ihr Team das Erfolgsmodell der Montessori-Pädagogik vorstellen und das sicher funktionalste und in besterhaltenem Zustand befindliche Grundschulgebäude der Stadt „zeigen“.

Im Juli schließlich wird die Fraktion mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Peer Steinbrück auf Initiative von Ratsmitglied Peter Urban die Grundschule Sandheide besuchen. Für deren Erhalt hat sich die SPD sehr klar ausgeprochen – und im Gegensatz zu den anderen Parteien im Rat auch gleich ebenso klar gesagt, dass dafür ein neues Schulgebäude errichtet werden muss. Das ist aus Sicht der SPD nötig, weil die derzeitige Gebäudesubstanz weder eine weitere andauernde Unterbringung der Schulkinder und des Kollegiums zulässt (im Sommer unerträglich heiß, im Winter eisekalt, unzumutbare hohe Energie- und Unterhaltskosten usw.), noch aus wirtschafts- oder klimapolitischen Erwägungen vertretbar ist. Die besonderen pädagogischen und integrationsspezifischen Leistungen der Schule wird Schulleiterin Susanne Adomeit vorstellen.

An einer Teilnahme interessierte Bürgerinnen und Bürger mögen sich bitte bei dem Fraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert unter detlef.ehlert@spd-erkrath.de oder unter Telefon 0211-2102 1940 anmelden, um die Treffen besser vorbereiten zu können.
24Mai/12

CDU, BMU und FDP bevormunden Erkrather Eltern

Klaus Wiescher, Mitglied des Schulausschusses

Sie scheuen eine Befragung Erkrather Eltern über mögliche gewünschte neue Schulformen wie der Teufel das Weihwasser: CDU, BmU und FDP verweigerten gestern die von SPD und Grünen beantragten Elternbefragungen zu deren künftigem Schulwahlverhalten.

Was  von den vorgenannten Parteien zum wiederholten Male an zum Teil böswilligen Unterstellungen gegenüber der Verwaltung, den Bündnis-Grünen, Teilen der Erkrather Elternschaft und der SPD vorgetragen wurde, bekräftigt die Bewertung von SPD und Grünen, dass die konservativen Fraktionen im Rat auf schulpolitischen Boykottkurs gegen die Elternschaft gehen. 

Da war von Parteinahme der Erkrather Verwaltung als auch der kommunalen Aufsichtsbehörde (RP Düsseldorf) in Richtung Sekundarschule/Gesamtschule die Rede.  Warnungen an die anwesenden Personen: „…auch nur in diese Richtung zu denken!“ wurden vorgetragen. Auch das Drohszenario vom „Plattmachen der hiesigen Schullandschaft“ durfte im Repertoire des Angstschürens nicht fehlen.

Was war der Auslöser dieser teilweise heftig geführten Diskussion, die aufzeigt, dass in unserer Stadt von vereinbartem Schulfrieden a la Landesregierung und Opposition nichts zu spüren ist?

SPD und Grüne „erdreisteten“ sich, einen Antrag auf Befragung betreffender Eltern zum vorgenannten Thema zu stellen, die im Sommer des Jahres 2013 durchgeführt werden könnte. In diesem Antrag wird die Verwaltung unserer Stadt gebeten, diese wichtige Bekundung des Elternwillens durch Informationen über alle in Frage kommenden Schulformen zu begleiten.

Das Ergebnis dieser Befragung soll dazu dienen, den bestehenden Schulentwicklungsplan zu unterstützen, um so möglicherweise zukünftig drohenden Schulschließungen wirkungsvoll begegnen zu können.

Nicht mehr – nicht weniger!

Der Gipfel an gestern öffentlich geäußerter Behauptungen wurde jedoch erreicht, als der Erkrather Elternschaft, inklusive der anwesenden Vorsitzenden der Elternschaftsvertretung unserer Stadt, unterstellt wurde, einem solchen Begehren gegenüber interessenlos oder aber (einseitig informiert) pauschal positiv eingestellt zu sein.

Dass der Antrag abschlägig beschieden wurde, sei der Form halber hier noch einmal erwähnt.

SPD und Grüne werden den Antrag weiter durch die politischen Gremien tragen.

Abschließend bleibt zu fragen, für wie dumm und unmündig die Antragsgegner unsere Bürger in Zeiten von einzufordernder größtmöglicher Transparenz und Mitwirkung am Gemeinwesen halten…

Klaus Wiescher

09Mai/12

Schulen schließen in Erkrath?

Die nächste Offene Fraktionssitzung der SPD Erkrath findet am kommenden Montag, 14. Mai, 19.00 Uhr, im Kaiserhof, Bahnstr. 4, statt.
Ohne Tagesordnungsvorgabe besteht dort zunächst die Gelegenheit für Interessierte, ihre Anliegen an die SPD-Ratsfraktion vorzutragen, ihre Fragen und Kritik zu äußern.
Da der Bürgermeister, wie zu hören ist, eine Schließung der Grundschule Sandheide vorschlagen wird und die Beratungen des Schulentwicklungsplanes für Erkrath in die heiße Phase gehen, werden Schulfragen dabei sicherlich eine große Rolle spielen.

Gäste sind herzlich willkommen!

26Feb/12

Wir machen was los in Erkrath….

Am Mittwoch, 29. Februar, 18.30 Uhr, geht’s richtig ab: Jugendliche und Kids aus Erkrath nehmen ihre Sache selbst in die Hand. Sie treffen sich im Kaiserhof (über der alten Kneipe), um über die Rollsportanlage, über Treffpunkte für junge Leute, über die Schulen heute und morgen und über die Zukunft unserer Stadt zu sprechen. Und dabei ein wenig Spaß zu haben, abzuhängen.

Alexander Lory hatte aus einer Planungsrunde von jungen Leuten, die sich Gedanken über Ramps und Pipes und Banks gemacht hatten, einen Plan gezeichnet (der ist hier zu sehen). darüber wird gesprochen werden. Wenn es die Gäste so entscheiden. Doch auch der Schulentwicklungsplan spielt eine Rolle. Und erst recht wegen der Beteiligung auch Erkrather Jugendlicher an den Aktionen gegen ACTA, wird sicher auch „Netzpolitik“ ein Thema bei dem Treffen sein.

In Kürze wird der Jugendrat in Erkrath neu gewählt. Die Bewerbunglisten sind noch offen: wer sich aktiv auch gegenüber dem Stadtrat für Jugendlichen-Interessen einbringen will, sollte hier mitmachen. AnsprechpartnerInnen aus der derzeitigen Jugendvertretung werden mit von der Partie sein.

Die Jugendlichen bestimmen ihre „Tageordnung“ selbst.

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert und die Mitglieder der SPD im Jugendhilfeausschuss bzw. Schulauschuss des Stadtrates Anke Golsch, Marianne Söhnchen, Sabine van de Griend, Volker Teich  und Klaus Wiescher werden genau so für Fragen zur Verfügung stehen wie der Vorsitzende des Erkrather Jugendrates, Jan Pfeifer.

 

Alex Lory hat das hier gezeichnet: Rollsportanlage für Alt-Erkrath

11Nov/10

Schulentwicklungsplan auf den Weg gebracht

Der Schulausschuss hat am Dienstag in großem Einvernehmen den Auftrag zur Erarbeitung des Bildungsberichtes für Erkrath 2011-2016-2021 an die Bildungsplaner Dr. Garbe Consult, Leichlingen, frei gegeben.

Jetzt können die Datenerhebungen zur Bevölkerungszahl, insbesondere zu Kindern und Jugendlichen in Erkrath, aufgenommen werden, jetzt können Elternbedarfe für Schulen und Schulformen sowie Ganztagsbetreuung erfragt und dem konkreten Raumangebot in den vorhandenen Gebäuden gegenüber gestellt werden.

Bis zu den Osterferien werden die Vorarbeiten abgeschlossen sein und die Abstimmung über Schlussfolgerungen und Empfehlungen mit den Schulen, mit den Eltern, mit Verwaltung und Politik durchgeführt werden. Spätestens im Juni/Juli – rechtzeitig immerhin vor der Sommerferienzeit – soll der Abschlussbericht als Schulentwicklungsplan (SEP) dann auf den Tisch kommen.

03Nov/10

Mit dem Aufatmen ist es vorbei: CDU/BmU drehen Grundschuleltern eine lange Nase

Zum Wochenende hatte sich große Zufriedenheit bei den Eltern der zum nächsten Schuljahr einzuschulenden Kinder in Alt-Erkrath verbreitet: Das Anmeldeverfahren hatte stabile Zahlen in allen drei Grundschulen in dem Ortsteil gebracht (sh. auch nachfolgenden Artikel). Zuversicht herrschte bei allen Schul-Beteiligten, dass der Stadtrat nunmehr seine mit dem Beschluss zum Anmeldeverfahren verbundenen Versprechen einlösen werde, dass die Bavierschule bei mindestens 18 Anmeldungen weiter selbstständig bleiben könne.

Doch das erwies sich als Irrtum. Statt Verlässlichkeit und Worttreue zu beweisen, schwenkte die CDU gegenüber ihrer bis vor kurzem noch zur Schau getragenen Überzeugung, die Bavierschule erhalten zu wollen, um. Im Verein mit FDP und der BmU reduzierten sie die Bavierschule zum Anhängsel der Grundschule Falkenstraße und drückten eine neue Beschlusslage des Rates durch, nach der beide Schulen zum kommenden Schuljahr einen Verbund bilden sollen.

Detlef Ehlert hatte zuvor für die SPD darauf hingewiesen, dass die Geschäftsgrundlage, genauer noch: die Rechtsgrundlage für die Eltern durch den Ratsbeschluss vom 7. September dieses Jahres für die Anmeldung genau das war: Kommt die Bavierschule auf mindestens 18 Kinder, bleibt sie eigenständig, schaffe sie das nicht, müsse über einen Verbund oder ihre Auflösung nachgedacht werden. Diese rechtliche Ausgangslage habe nicht nur für die an der Bavierschule interressierten Eltern bestanden sondern auch für diejenigen, die ihre Kinder zur Montessorigeprägten Falkenstraßenschule schicken wollten. Genützt hatte das alles nichts.

Obwohl beide betroffenen Schulen keine regulären Schulleitungen haben und ihre personelle Besetzung in den Kollegien derzeit schon sehr eng ist, müssen sie nun die Zusammenführung ihrer sehr unterschiedlichen pädagogischen Ansätze – die eine wie vermerkt nach Maria Montessori jahrgangsübergreifend vom ersten bis zum dritten Schuljahr unterrichtend, die andere nach klassischen „Regel-Prinzipien ausgerichtet – unter einen Hut bringen. Nach der Beschlusslage der Schulgremien der Falkenstraße, die auch in dem neuen Verbund eine deutliche Mehrheit stellen werden, wird auf dem das Montessori-Emblem prangen.

Wie die Schulgemeinde an der Düsselstraße, wo die Bavierschule sitzt, damit umgehen wird, muss sich noch erweisen.

Ob die insofern neue Mehrheit in der Politik, die das herauf beschworen hat, nun auch noch den bisherigen Konsens des Stadtrates auflösen wird, dass der neue Schulentwicklungsplan die Zukunft insbesondere der Alt-Erkrather Grundschullandschaft umfassend untersuchen und mit dem Ziel zur Entwicklung zweier Grundschulsysteme beleuchten soll, steht dahin.

Einen Auftrag an die Verwaltung, vorab den Trend zu weiteren Ganztagsgrundschulplätzen zu erfragen und Vorschläge zur Ausweitung des Angebotes zu machen, hat die neue Mehrheit erst einmal nicht beschließen wollen, sie lehnte einen entsprechenden Antrag der Grünen ab…

30Okt/10

Aufatmen in Alt-Erkrath: Grundschulen haben es „geschafft“

Anmeldezahlen_GS-2011 20 Anmeldungen für die Städt. Bavierschule, 45 für die Städt. Grundschule Falkenstraße und 50 Kinder an der Kath. Johannesschule – das ist das Ergebnis des Anmeldeverfahrens zu den Schulen in Alt-Erkrath. Damit hat die Bavierschule allen Unkenrufen zum Trotz eine solide Basis, um als selbstständige Schule auch im kommenden Schuljahr eine eigene Eingangsklasse zu bilden. (Die Anmeldezahlen aller Grundschulen sind über den Link zu Beginn dieses Artikels aufzurufen)

Bestrebungen vor allem der Erkrather CDU und teilweise auch der BmU, der Bavierschule schon vor dem Anmeldeverfahren die Selbstständigkeit zu nehmen und sie in einen Verbund mit der Falkenstraße einzubringen, dürfte damit das Wasser abgegraben sein.

Der nun in Auftrag zu gebende Bildungsbericht und Schulentwicklungsplan für die Stadt Erkrath wird aufzeigen müsen, wie es mit der Schullandschaft weiter gehen kann; auf Dauer werden trotz des allmählich voran schreitenden Baufortschritts in Erkraths „Neuer Mitte“ mit den daraus zu erwartenden neuen Familien nicht ausreichend viele Kinder in dem Ortsteil leben, um drei Grundschulen mit optimalen Betriebsgrößen zu unterhalten.

Der Raumbedarf für die eigentlichen Unterrichtsklassen wird in Erkrath deutlich größer durch den maßgeblich auch von der SPD unterstützten Ausbau des Angebots an Ganztagsplätzen in den Offenen Ganztagsschulen. Inwieweit das für die Frage der Zahl der Grundschulen und die Wahl ihrer Standorte eine Rolle spielt, wird der Bildungsbericht ebenfalls untersuchen.