Tag Archives: SPD-Hochdahl

16Jul/17

Ehlert: Super, auch das Forum Erkrath / Sandheide wird realisiert!

Manfred Krick und Detlef Ehlert

Manfred Krick und Detlef Ehlert

“Das ist ja ein echter Grund zur Freude, unser Projekt Sozialkaufhaus/Erkrather Tafel/Forum Sandheide wird mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Programm “Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017″ gefördert und kann daher jetzt an der Hildener Straße verwirklicht werden,” sagt der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Detlef Ehlert. 3.385.000 Euro steuert das Land damit zu dem Ankauf, Umbau und Ausstattung eines Gewerbeimmoblienprojekts in Alt-Hochdahl bei, in das die sozialen Einrichtung des SKFM wie Rundum, Zündstoff, Sozialkaufhaus aus Alt-Erkrath wechseln sowie den Umzug der Erkrather Tafel und des Integralen Kulturzentrums von der Schmiedestr. dorthin möglich macht. Auch “Die Werkstatt” wird ein neues Domizil in dem Gebäudekomplex finden. Der Förderbetrag macht 90 Prozent der förderfähigen Kosten aus, das ist eine Summe, ohne die die Stadt das Projekt nicht hätte stemmen können.
Ehlert: “Unser langer Kampf für die “Soziale Stadt” macht sich also erneut bezahlt, für die Sandheide, aber auch für Erkrath insgesamt. Das ist gut so, das garantiert den Fortbestand wichtiger sozialer Einrichtungen in unserer Stadt unter anderem in der Sandheide und es eröffnet zugleich Spielräume für weitere Maßnahmen wie die Sanierung und Attraktivierung des Stadtweihers und des Neubaus von Grundschule und Kindertagesstätte in der Sandheide.”

Der Erkrather Fraktionsvorsitzende dankt in dem Zusammenhang insbesondere auch dem (früheren) SPD-Landtagsabgeordneten Manfred Krick, der maßgeblichen Anteil am Gelingen der Landesförderung hatte, und er lobt auch den hartnäckigen und erfolgreichen Einsatz seines für die Sandheide zuständigen Ratskollegen Peter Urban und der SPD Hochdahl.

08Mrz/17

Weltfrauentag. Wir erinnern an Grete Braß

Grete Brass

Grete Brass

Am 3. August 1907 wurde sie in Remscheid geboren: Grete Braß.
1946 kam sie mit ihrer Familie nach Hochdahl, wo die Sozialdemokratin 1951 als erste Amtsbürgermeisterin des Amtes Gruiten und damit als erste weibliche Amtsbürgermeisterin in Nordrhein-Westfalen überhaupt gewählt wurde. Zahlreiche kommunalpolitische Ehrenämter hatte sie bis 1979 zu ihrem Ausscheiden aus dem Stadtrat Erkrath inne, Ehrenmitglied der SPD-Hochdahl war sie und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten weit über Erkrath hinaus bleibt sie Vorbild und Ansporn für soziale Gerechtigkeit, für Gleichberechtigung und gutes Miteinander.
Mehr dazu steht hier: https://www.facebook.com/spd.erkrath/
Fehlerkorrektur: Wir sind leider einem Zahlendreher in der alten Ortsvereinschronik, die hier abgebildet ist, aufgesessen: Gretes Geburtstag ist nicht der 8.3. sondern der 3.8.1907… Das Versehen tut uns leid – und dennoch passt das Zusammenführen der Ereignisse des Weltfrauentags und des Geburtstags der großen Sozialdemokratin, die als aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) auch für Frauenrechte gekämpft hat, zueinander… 😉

21Okt/16

SPD sammelt Unterschriften für S-Bahnhof Hochdahl

symbolbild-stiftKein Schildbürgerstreich am S-Bahnhof Hochdahl !

SPD fordert: Aufzug unverzüglich bauen und dann auch in Betrieb nehmen !

2017 soll der langersehnte Aufzug am westlichen Ende des Bahnsteigs gebaut werden, genau da nämlich wo früher der Bahnübergang / Schranke war. Erst 2018 oder gar 2019 soll aber der Bahnsteig von 96 cm Höhe über dem Gleis auf dann auf 76 cm abgesenkt werden.

Das ist der Haken: Beide Projekte sind nicht aufeinander abgestimmt. Wenn der Aufzug vor dem Bahnsteig fertiggestellt ist, kann er nach den aktuellen Plänen der Bahn nicht genutzt werden, da die Absenkung des Bahnsteigs erst später erfolgen soll. Das wäre ein unvertretbarer Schildbürgerstreich. Der lässt sich verhindern, wenn die Bahn den Vorschlägen der SPD folgt:

Danach soll die Bahn den Aufzug so installieren, dass er übergangsweise auf die derzeitige Bahnsteighöhe führt. Später fährt er dann 20 cm weniger hoch auf die neue Bahnsteighöhe ODER der neue Aufzug geht bis 76 cm über die Gleise und dazu wird der Bahnsteig im dem Aufzugsbereich zeitgleich provisorisch „abgeschrägt“, so dass ein Übergang auf gleichem Höhenniveau möglich wird.

Das hat die SPD beantragt im nächsten Planungsausschuss am 8. November 2016 zu beschließen:

„Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Deutschen Bahn und beim VRR zu erreichen, dass der Aufzug am Haltepunkt Hochdahl der S 8 unverzüglich eingebaut und so installiert wird, dass er auch sofort benutzt werden kann.“

Wenn Sie dem zustimmen, bitten wir Sie um Ihre Unterschrift. Nach einigen erfolgreichen Terminen, stehen noch drei weitere Termine aus:

  • Mittwoch, 02.11.2016, ab 17 Uhr
  • Samstag, 05.11.2016, von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Montag, 07.11.2016, ab 17 Uhr

jeweils am S-Bahnhof Hochdahl, Hildener Straße.

Da sammeln die SPD-Ratsmitglieder Marleen Buschmann und Peter Urban sowie die SPD-Ortsvereinsvorstandsmitglieder um Paul Söhnchen Unterschriften zur Übergabe an den Planungsausschuss des Stadtrates. Auch in vielen Geschäften am Hochdahler Markt und rund um den Hochdahler Bahnhof liegen Listen zur Unterschrift aus.

08Mrz/16

109: Heute ist Grete Braß’ 109. Geburtstag

Wir wollen sehr gern daran erinnern, dass heute Grete Braß’ 109-ster Geburtstag ist. Wir erinnern uns gern und hochachtungsvoll an unsere SPD-Genossin, unser Ratsmitglied und erste Bürgermeisterin hier weit und breit. Wir nehmen dafür gern einen Beitrag unseres Gruitener Ortsvereins der SPD und des Supertips Haan auf und veröffentlcihen dies mit Dank an die Autoren:

Die erste Amtsbürgermeisterin in NRW
SPD Gruiten erinnert an Grete Braß

15. Oktober 2014, 15:21 Uhr

Die Gruitener SPD erinnert heute am 15. Oktober an Grete Braß, die vor genau 65 Jahren zur Amtsbürgermeisterin Gruiten gewählt wurde. Mit ihrer Wahl am 15. Oktober 1949 war Grete Braß damit die erste Amtsbürgermeisterin in Nordrhein-Westfalen überhaupt. Dieses Amt hatte sie bis Oktober 1951 inne.

Haan –

“Wir sind sehr stolz, dass die erste Amtsbürgermeisterin Nordrhein-Westfalens mit Gruiten in Verbindung gebracht wird”, sagt Juliane Eichler, Vorstandsmitglied der Gruitener SPD. “Wir werden uns dafür einsetzen, dass bei nächster Gelegenheit eine Straße in Gruiten nach Grete Braß benannt wird”, so Eichler weiter, die als Stadtverordnete im Rat der Stadt Haan auch im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr arbeitet.

Grete Braß wurde am 8. März 1907 in Remscheid als Tochter der Eheleute Hermann-August und Anna-Amalie Kühne geboren. Nach der Schule machte sie eine Ausbildung als Verkäuferin bei einem Herrenausstatter und war auch längere Zeit in diesem Fach tätig. 1924 trat sie in die SPD ein, wo sie Fritz Braß kennenlernte, den sie 1930 heiratete und mit dem sie zwei Kinder hatte. Ihre politische Einstellung wurde neben ihrem Elternhaus durch ihren Schwiegervater, den Remscheider SPD-Politiker Otto Braß geprägt, der ab 1919 Mitglied der Nationalversammlung und später Reichstagsabgeordneter und Widerstandskämpfer war.

1946 kam die Familie Braß nach Hochdahl, wo Grete sich gemeinsam mit ihrem Mann in der örtlichen SPD engagierte. 1948 zog Grete Braß in den Amts- und Gemeinderat ein und hatte von Juni bis Dezember das Amt des Bürgermeisters inne. Im Oktober 1949 wurde sie zur Amtsbürgermeisterin des “Amtes Gruiten” gewählt.

Braß setzte sich für die Mitwirkung von Frauen in Partei und Fraktion ein und war seit 1946 mehrfach Vertreterin der sozialdemokratischen Frauen des Kreises Mettmann im SPD-Unterbezirksvorstand. 1973 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz, seit 1974 war sie SPD-Ehrenmitglied.

Nach der kommunalen Neugliederung gehörte Grete Braß noch bis Oktober 1979 dem Rat der Stadt Erkrath an, ab 1974 als Vorsitzende ihrer Fraktion.

Am 16. Mai 1994 ist Grete Braß nach kurzer Krankheit im Kreise ihrer Familie gestorben. Sie war 73 Jahre aktives Mitglied der Sozialdemokratischen Partei.

 

02Mrz/16

SPD mit Aktion zum Weltfrauentag

Marleen Buschmann und Peter Urban, SPD Hochdahl

Marleen Buschmann und Peter Urban, SPD Hochdahl

Der 8. März ist der Weltfrauentag. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird er auf Initiative sozialistischer Organisationen im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen begangen. Die Vereinten Nationen riefen ihn später als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.

Die Frauen in der SPD-Hochdahl und SPD-Ratsmitglied Peter Urban nehmen den Tag am kommenden Samstag, 5. März, in diesem Jahr erneut zum Anlass für eine Aktion auf dem Hochdahler Markt. Dort werden sie ab 10.00 Uhr Informationen zum Frauentag anbieten. Und, als kleine Aufmerksamkeit, gibt es selbstgebackene Muffins.

12Dez/15

SPD-Hochdahl lädt zum Jahresausklang

Ortsvereinsvorsitzender Paul Söhnchen lädt ein

Ortsvereinsvorsitzender Paul Söhnchen lädt ein

Das ist nun auch schon eine liebgewordene Tradition geworden: Der SPD-Ortsverein Hochdahl lädt seine Mitglieder zum besinnlichen Jahresausklang, die Mitglieder bringen Selbstgebackenes mit, Filme, Fotos oder Textbeiträge aus der Hochdahler Heimatregion werden dargeboten, Zeit für Gespräche untereinander…

In diesem Jahr findet das Treffen in den Räumen der AWO-Hochdahl im Bürgerhaus statt, Beginn: 15.00 Uhr

Anmeldung ist erforderlich unter 02104-932388

19Mai/15

SPD-Ortsverein Hochdahl: Fracking verbieten!

Toni Nezi

Toni Nezi

Der SPD-Ortsverein Hochdahl fordert ein konsequentes, gesetzliches Verbot von Fracking in Deutschland. Toni Nezi, stellvertretender Vorsitzender, hatte mit einer Arbeitsgruppe mehrere Veranstaltungen zum Thema geplant und schließlich einen Antrag für den Parteikonvent der Bundes SPD formuliert. Dieser Konvent ist das zwischen den Parteitagen höchste Organ der SPD und soll den Antrag am 20. Juni in Berlin beschließen. Der Antrag im Wortlaut:

Fracking verhindern – Gesetzliche Grundlagen schaffen

Die SPD im Kreis Mettmann lehnt die Erdgasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten unter Einsatz der sogenannten Fracking-Methode (Hydraulic Fracturing) ab. Beim Fracking werden giftige Chemikalien in tiefe Schichten des Erdreiches gedrückt, diese Chemikalien verdrängen dann Erdgase, die im Boden eingeschlossen sind. Dieses Erdgas wird dann an der Oberfläche abgeschieden und zur Weiterverarbeitung in Raffinerien transportiert. Die giftigen Chemikalien verbleiben im Erdboden und verunreinigen dort Trinkwasservorkommen. Aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage ist Fracking unverantwortlich. Die Technologie birgt viele Risiken. Dazu gehören vor allem die Belastung des Grund- und Trinkwassers, die Zerstörung der Landschaft und der hohe Flächenverbrauch sowie Erdbebengefahr. Auch daraus folgende Gesundheitsschäden sind nicht absehbar.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat sich bereits mit einem einstimmigen Votum gegen mögliche Fracking-Vorhaben der Niederlande entlang der Grenze zu Nordrhein-Westfalen gestellt. Auch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verurteilt die Fracking-Pläne der Niederlande und bezeichnet diese als inakzeptabel.

Wir fordern die SPD-Bundestagsfraktion auf, die im Koalitionsvertrag beschlossenen Punkte bei dem nun anstehenden parlamentarischen Beratungsprozess umzusetzen und folgendes zu berücksichtigen:
• Der Schutz von Grund- und Trinkwasser und Gesundheit hat absoluten Vorrang.
• Umwelttoxische Substanzen dürfen beim Fracking nicht zur Anwendung kommen.
• Die Risiken des Frackings, bei der Schiefer- und Kohleflözgasförderung, sind zurzeit nicht abschätzbar. Eine Nutzung dieser Technologie kommt vor diesem Hintergrund bis auf weiteres nicht in Betracht.
• Das Bergrecht zu überarbeiten und eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorzusehen.

Der SPD Unterbezirk Mettmann verweist ausdrücklich auf die Aussage der NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, dass Fracking in NRW verboten wird. Wir fordern den Parteikonvent auf sich dieser Entscheidung der NRW SPD bundesweit anzuschließen.

Darüber hinaus wird die SPD-Bundestagsfraktion aufgefordert, in dem Prozess der Beteiligung auch die europäischen Nachbarstaaten mit einzubeziehen.

Wir lehnen alle Bestrebungen hinsichtlich des Frackings ab und erwarten die schnellstmögliche Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Verhinderung von Fracking in Deutschland.

09Mai/15

Kraft: “Kein Fracking. Solange ich in Nordrhein-Westfalen Ministerpräsidentin bin…

Kraft -Fracking

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft informierte sich in Kanada über Fracking

…wird es hier kein Fracking für die unkonventionelle Erdgasförderung geben!”

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag haben sich wiederholt klar gegen unkonventionelles Fracking ausgesprochen. Dies konnte Manfred Krick (Landtagsabgeordneter u.a. für Erkrath) auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hochdahl zur Freude der anwesenden Mitglieder und Gäste in seinem Referat zum Thema “Fracking” verkünden.

Der Nordkreis des Kreises Mettmann und auch Erkrath liegen in einem Gebiet, in dem ein Gasvorkommen vermutet wird. Herkömmliche Verfahren des Frackings können kleinere Vorkommen mit weniger Eigendruck nicht fördern. Daher sind neue Förderungsverfahren unter Zusatz von Chemikalien entwickelt worden. Diese Verfahren, unkonventionelles Fracking genannt, sind aufwändiger und damit teurer, aber bei prognostizierten hohen Öl- und Rohstoffpreise in den nächsten Jahre vermutlich rentabel. Starke Bedenken gibt es vor allem hinsichtlich des Umwelt- und Grundwasserschutzes, da mögliche Gefahren durch die eingesetzten Chemikalien nicht genügend erforscht und letzlich nicht einschätzbar sind.

Manfred Krick, Landtagsabgeordneter

Manfred Krick, Landtagsabgeordneter

Manfred Krick mahnte weiter: “Fracking kann keine dauerhafte Lösung für unsere Energieprobleme sein. Vielleicht mag die Förderung für 20-25 Jahre für Unternehmen rentabel sein, aber sie sollte auf keinen Fall Standbein unserer Energiewende sein. Da gibt es mit Sonnen- und Windenergie viel größere Potenziale!“ Die Bundesgesetzgebung geht der SPD in NRW nicht weit genug und insbesondere mögliche landesrechtliche Erweiterungsspielräume des Verbots von Fracking (beispielsweise nahe Mineralwasserbrunnen, in Steinkohle-Abbau-Regionen etc.) sind für den Kreis Mettmann nicht ausreichend.

Die SPD in Erkrath wird den Gesetzgebungsprozess weiterhin kritisch verfolgen und sich für ein generelles Verbot des unkonventionellen Frackings einsetzen.

Hier folgen die sehr informativen Präsentationsfolien von Manfred Krick.

Manfred Krick, MdL

Manfred Krick, MdL, referierte zum Thema Fracking

Sachstand Fracking – Präsentation Manfred Krick MdL

25Okt/14

TTIP – Chancen und Risiken – Diskussionsveranstaltung in Mettmann

Diskutieren zu TTIP: Kerstin Griese, Dr. Gerhard Eschenbaum, Tomas Nieber, Jens Geyer, Elisabetz Müller-Witt, Markus Töns, Klaus Müller, vorn links mit dabei auch Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

Diskutieren zu TTIP: Kerstin Griese, Dr. Gerhard Eschenbaum, Tomas Nieber, Jens Geyer, Elisabetz Müller-Witt, Markus Töns, Klaus Müller, vorn links mit dabei auch Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert (Foto: Toni Nezi)

Die SPD im Kreis Mettmann hat am Freitag in Mettmann eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) – Chancen und Risiken – veranstaltet.

Eingeladen waren interessierte Bürger und Parteimitglieder. Insgesamt kamen 120 Teilnehmer zu der hochkarätig besetzten Diskussionsrunde.

Begrüßt wurden die Anwesenden von der SPD Kreisvorsitzenden Kerstin Griese MdB, die Moderation übernahmen die SPD Landtagsabgeordneten Elisabeth Müller-Witt aus Ratingen und ihr Kollege Jens Geyer aus Monheim.

Sehr interessante Kurzreferate zum Thema Freihandelsabkommen kamen von Klaus Müller, Vorstand der vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) und Dr. Gerhard Eschenbaum, stv. Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abt. Außenwirtschaft der IHK Düsseldorf.

Zudem gab es Statements von Markus Töns MdL und Tomas Nieber von der Gewerkschaft IGBCE.

In der anschließenden Fragerunde wurden die eingeladenen Podiumsteilnehmer intensiv von den Gästen zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen im alltäglichen Leben befragt. Chancen und die Risiken aller Freihandelsabkommen, sowie rote Linien wurden beleuchtet.

Die SPD im Kreis Mettmann wird die 2 ½ stündige Diskussion auswerten und einen entsprechenden Antrag zu diesem Thema an die Landes- und Bundes SPD  fertigen. Der ursprüngliche Antrag für diese Diskussionsveranstaltung wurde vom SPD Ortsverein Hochdahl auf dem Kreisparteitag im Juni in Mettmann eingereicht und einstimmig verabschiedet.

Die SPD fordert erneut zu einem transparenten Umgang mit den Freihandelsabkommen auf. Freihandelsabkommen sind grundsätzlich sehr wünschenswert, wenn sie in erster Linie dem Abbau von Handelshemmnissen dienen, allerdings nicht um jeden Preis wenn Standards die wir uns über Jahre erarbeitet haben verloren gehen würden.

06Okt/14

SPD informiert über TTIP

Toni Nezi, Mitinitiator der TTIP-kritischen Veranstaltungen der SPD

Toni Nezi, Mitinitiator der TTIP-kritischen Veranstaltungen der SPD

Über das derzeit zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelte Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) informiert der SPD-Ortsverein Hochdahl am Donnerstag und Samstag bei Aktionsständen auf dem Hochdahler Markt. Die Sozialdemokraten weisen dabei auch auf eine Informationsveranstaltung der SPD im Kreis Mettmann am 24. Oktober mit dem Bundesvorsitzenden der Verbraucherschutzzentrale, Klaus Müller, hin. Links dazu anbei.

Auf dem Markt ist die SPD Donnerstag, 09.10.2014, von 10 – 13 Uhr sowie Samstag, 11.10.2014,  von 11 – 14 Uhr.

Hier ist der Link mit dem Text zur Einladung zur TTIP Infoveranstaltung in Mettmann am 24.10.2014:   http://www.spd-kreis-mettmann.de/db/docs/doc_56669_2014930111039.pdf