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19Dez/13

Stadtentwicklungskonzept: Wie geht es mit Erkrath weiter?

Der Stadtrat hatte letzte Woche mit Stimmen von CDU/FDP und Grünen das Stadtentwicklungskonzept quasi weggeworfen.

Die SPD hatte immer wieder versucht, die Fraktionen zu einer gemeinsamen Linie zusammen zu bringen. Vergeblich.

In der Schlußabstimmung des Stadtrates hatte Detlef Ehlert, Vorsitzender der SPD-Fraktion, ein weiteres Mal dafür geworben, trotz der bislang gescheiterterten Versuche zu einer Einigung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Stadt, einen neuen Anlauf zu wagen, nicht die zahlreichen Beiträge der Menschen aus und in der Stadt für das Konzept gering zu schätzen. Sondern sie ernst zu nehmen und dem Konzept eine Chance zu geben. Schwarz-grün wollte das nicht. Sie setzen ihre je eigenen Parteiinteressen durch und bildeten daraus eine Negativ-Mehrheit für die weitere Entwicklung der Stadt.

Ehlert: “Im Nein-Sagen sind sie groß, bei der Übernahme von Verantwortung für das Gemeinwohl hapert es. Das ist schändlich.” Und das Ergebnis? Über 500 Menschen hatten sich in die Foren zum Stadtentwicklungskonzept eingebracht. Mindestens 500 Personen. Vielleicht auch deutlich mehr. Denn in den Ortsteilen hatten sich jeweils mehrere Hundert Personen eingebracht. Dazu kommen die Fachforen und Expertenrunden. Alles umsonst.

Auf Facebook, einer Social-Media-Internet-Plattform, beginnt jetzt ausgelöst von Stellungnahmen des Wirtschaftskreises Erkrath und darauf basierenden Zeitungsberichten in der Westdeutschen Zeitung erneut eine Debatte, die wir hier dokumentieren wollen. Detlef Ehlert nimmt dabei dezidiert und klar Stellung zur Haltung der SPD für Erkrath, für eine positive Entwicklung unserer Stadt.

Der Artikel in der Westdeutschen Zeitung:

Erkrath.

Gegen den Stillstand in Erkrath

17.12.2013 | 20:25 Uhr

Erkrath. Mit Sorge nehmen die über 60 im Wirtschaftskreis vereinigten Unternehmen die jüngste Entscheidung des Stadtrates zur Ablehnung des Stadtentwicklungskonzeptes zur Kenntnis. Nach jahrelanger Arbeit renommierter Fachleute und Kosten von mehr als 200 000 Euro soll das Stadtentwicklungskonzept jetzt sang- und klanglos „beerdigt“ werden, kritisieren die Unternehmer. Trotz der enormen Probleme, die auf die Stadt in den nächsten Jahren zukommen.

Im Nachhinein kann man den Eindruck gewinnen, so Wido Weyer, Sprecher des Wirtschaftskreises, das teure Konzept wurde nur in Auftrag gegeben, um ein Legitimationspapier für eigene Positionen zu erhalten: „Dieses Geld hätte die Stadt sicherlich besser investieren können.“ Außerdem stellt Weyer die Frage, wie sich die vielen engagierten Bürger fühlen, die sich in den Veranstaltungen eingebracht hatten.

Erkrath verzeichne in diesem Jahr ein Haushaltsdefizit von über zehn Millionen Euro. Eine Besserung sei trotz boomender Wirtschaftszahlen auch 2014 nicht in Sicht, klagt Weyer: „Wenn die Stadt schon in Zeiten niedrigster Zinsen für Ihre Kredite und starker Konjunktur nicht aus den roten Zahlen kommt, was soll dann erst passieren, wenn sich die Rahmenbedingungen wieder eintrüben?“

Schon jetzt sind die kurzfristigen Kredite der Stadt auf 30 Millionen Euro gestiegen. Eine Haushaltssperre, wie in Velbert, müsse in Erkrath unbedingt vermieden werden. Deshalb müsse die Politik jetzt den Mut zu vorausschauenden Entscheidungen haben.

Als Beispiel könne der im September erfolgreich durchgeführte „Aktionstag der Wirtschaft“ gelten: „Unsere Mitgliedsunternehmen haben gemeinsam angepackt und viele soziale Einrichtungen der Stadt unterstützt“, sagt Weyer.

In Erkrath herrsche dagegen seit Jahren ein Stillstand, der dringend notwendige Entscheidungen und Projekte behindert. Wenn sich renommierte Fachleute in einem Stadtentwicklungskonzept zu den Chancen und Risiken der Stadt äußern, sollten die Bürger von den Politikern verlangen, dass diese Anregungen ernst genommen und auch umgesetzt werden.

Leben und Arbeiten im Erkrath des Jahres 2025 werde durch die Entscheidungen des Jahres 2014 maßgeblich beeinflusst. Der Wirtschaftskreis Erkrath stehe mit seinen Mitgliedern zur Verfügung, um bei der Bewältigung der künftigen Aufgaben mitzuhelfen. Ab 2014 entsendet er einen Vertreter in den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. „Wir hoffen darauf, einige Anregungen geben zu können, wie unsere Stadt zukunftssicher gestaltet werden kann.“

 

Sabine Lahnstein Genau auch meine Meinung !!

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Udo Kampschulte Und nu? Wer schieb die Sache wieder an??

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Sabine Lahnstein Spätstens die Bürger Erkrath’s bei der Kommunalwahl in 2014.

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Udo Kampschulte Hahaha, never! Isch glaub nicht dran!

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KLaus Bauer Vieleicht geben CDU/FDP und Grüne ja Ihre Blockadehaltung in den nächsten Monaten auf . Übrigens, der Wirtschaftskreis entsendet ab 2014 auf Antrag der SPD einen Vertreter in den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

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  • Naqua Rius Herr Kampschulte, sind Sie auch für das Sterben des STEK ?

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Udo Kampschulte Natürlich nicht!!!!

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Lukas Pruppacher In vier Buchstaben zusammengefaßt: FAIL

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Marc Hildebrand Ich möchte nur daran erinnern, dass der Wirtschaftskreis zu Beginn der öffentlichen Diskussion zum Stadtentwicklungskonzept auch gegen dieses war…Begründung: Weil einige Fraktionen im Rat sich im Vorfeld gegen einige Flächen ausgesprochen hatten…

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KLaus Bauer Na, zumindest der Wirtschaftskreis hat dann ja wohl seine Meinung zum Wohle Erkraths geändert.

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Marc Hildebrand Ja, interessant…Wo doch Herr Weyers Vorgänger immer kritisiert hat, dass man bei den Beratungen in den Bürgerforen nie die Meinung des Wirtschaftskreises erhört bzw. berücksichtigt hat…

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Marc Hildebrand http://www.wirtschaftskreis-erkrath.de/…/2012-03-07…

http://www.wirtschaftskreis-erkrath.de/uploads/media/2012-03-07_Lokal_Anzeiger_Sorge_ums_Ueberleben.

www.wirtschaftskreis-erkrath.de

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Marc Hildebrand http://www.wirtschaftskreis-erkrath.de/…/2012-03-03_NRZ…

http://www.wirtschaftskreis-erkrath.de/uploads/media/2012-03-03_NRZ_So_kann_Erkrath_nicht_ueberleben

www.wirtschaftskreis-erkrath.de

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Marc Hildebrand http://www.wirtschaftskreis-erkrath.de/…/2012-05-02…

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KLaus Bauer Im Artikel des Lokal-Anzeiger bringt es der Wirtschaftsrat auf den Punkt: Er appelliert im Artikel ideologische Scheuklappen abzulegen und eine überparteiliche Lösung zu finden. Erkraths Stadtentwicklung zu blockieren bringt keinen weiter.

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Marc Hildebrand Herr Bertermann meinte damals aber Bündnis 90/ Die Grünen, SPD und BmU.

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KLaus Bauer Das die SPD eine überparteiliche Lösung mit allen Fraktionen versucht hat hinzubekommen, ist Ihnen aber hoffentlich bekannt?

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Marc Hildebrand Die SPD war aber bei den Treffen, so wie es mir erzählt wurde, da ich nicht daran teilgenommen habe, flexibel wie eine Bahnschranke. Aber da ich nicht dabei war, kann ich meine Meinung nur auf die mir bekannten Wortbeiträge im PlUV und im Rat stützen.

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Detlef Ehlert Marc Hildebrandt kann ja mal die Flexibilität einer Bahnschranke ausprobieren… Die ist ganz schön hart. Und geradlinig. Übrigens so wie die SPD! Da ich im Gegensatz zu ihm an all den in den Zeitungsartikeln beschriebenen Veranstaltungen der Stadt (warum war er da eigentlich nicht oder nur selten?) wie des Wirtschaftskreises teilgenomen habe (was keine Kritik an M.H. ist, denn dort nehmen nur die Chefs teil ), weiß ich, dass es anders war und ist, als er meint. Der WKE hat immer Interesse am Stadtentwicklungskonzept gehat, denn auch er wollte weg von der Gefälligkeits- und Hü-und-hott-Politik der früheren Stadtratsmehrheit. Auch der WKE will eine klare Linie für die Zukunft, an der ausgerichtet er Planungssicherheit hat. Und natürlich will der WKE diese Linie mitbestimmen in einer Weise, die seinen Mitgliedern, die der örtlichen Wirtschaft dient. Da ist die restriktive Flächenpolitik von SPD, Grünen und BmU aus WKE-Sicht nicht hilfreich, das sehe ich auch. Doch das genau ist die Aufgabe von Politik: die unterschiedlichen Sichtweisen und Ansprüche verschiedener Gruppen an ein Thema unter einen Hut zu bringen. Freiflächenschutz und Gewerbegebietsausweisung auf der grünen Wiese gehen da eben nicht ohne Konflikte ab, da bedarf es einer Entscheidung: nämlich der des Stadtentwicklungskonzepts. Dort hätte geregelt werden sollen, wie und wo welche Entwicklungen laufen sollen, ob das im Bestand, in der Freifläche oder, was die CDU gar nicht und manche andere auch nur wenig drauf haben: in den Köpfen, also im Denken und im Machen, gehen soll. Die Menschen hier haben ein immenses Potential, sie haben Ideen, Wünsche, Forderungen, sie sind kreativ und übrigens auch wohlhabend und wollen ihr Geld investieren. Dafür gilt es Chancen und Richtung aufzuzeigen. Im Stadtentwicklungskonzept nämlich. Die SPD hat klar gemacht, dass sie daran nicht nur mitwirkt, sondern will, dass alle anderen Beteiligten sich ebenfalls einbringen, dass wir gemeinsam an Lösungen arbeiten. Und nicht, weil die Einen wie die CDU nur zustimmen wollen, wenn weitere Außenflächen zubetoniert werden “dürfen” und die Anderen wie die Grünen alles ablehnen, was auch nur entfernt dazu auffordern könnte, nicht nur über die Umwandlung alter Fabrikhallen zu High-Tech-Zentren nachzudenken…

22Feb/12

Super: Thomas Scholle/plan-lokal zur Stadtentwicklung

URL: http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/das-wir-gefuehl-in-erkrath-fehlt-1.2725037

Erkrath

“Das Wir-Gefühl in Erkrath fehlt”

zuletzt aktualisiert: 22.02.2012

Erkrath (RP). Plan-lokal-Chef Thomas Scholle arbeitet zurzeit federführend am Stadtentwicklungskonzept für Erkrath. Er spricht über Reizthemen, Flächenversiegelung und die drohenden Folgen einer Überalterung der Einwohner.

Stadtentwicklung – und kein Ende. Das Büro Plan-Lokal aus Dortmund stellt zurzeit unter Beteiligung der Bürger in Erkrath ein Konzept für die kommenden Jahrzehnte auf. Darin geht es vor allem darum, den drohenden Bevölkerungsschwund und die Überalterung aufzuhalten sowie die Lebensqualität in den Stadtteilen auf Dauer zu verbessern.

Die Ideen von plan-lokal bringen viele Bürger auf die Barrikaden. Andere zweifeln die Effektivität des Konzeptes an. Wir unterhielten uns mit plan-lokal-Chef Thomas Scholle.

Herr Scholle, Ihre Arbeit wird in einigen Kreisen nicht geschätzt. Ihr bisher erarbeitetes Konzept sei auf jede andere Stadt gleicher Größe übertragbar, die Flächenversiegelung Ihr Hauptanliegen, heißt es.

Info

Im Netz nachlesen

Die vorläufigen Ergebnisse des Stadtentwicklungskonzeptes sind im Internet nachzulesen, und zwar unter: www.zukunft-erkrath.de

Mehr über die Aufgaben von plan-lokal erfährt man unter www.plan-lokal.de

Scholle Erst einmal möchte ich richtigstellen, dass wir bisher lediglich ein Zwischenergebnis präsentiert haben. Das Endergebnis kommt erst im Sommer. Alles andere sind vorläufig nur Ideen.

Aber der Flächenverbrauch ist heute schon das Streitthema?

Scholle: Und ob. Es ist ein sehr emotionales Thema und ein Reflex auf die politische Diskussion der letzten Jahre. Ich habe selten in einer Stadt die Menschen bei einem Thema so aufgebracht gesehen, wie in Erkrath. Die Diskussion hat sich schon lange verselbstständigt. Dabei macht die Flächenentwicklung nur einen kleinen Teil unserer Arbeit aus. Die anderen Themen kennt kaum jemand.

Es wird von manchen Bürgern kritisiert, die von Ihnen angebotenen Workshops zur Stadtentwicklung seien sehr schlecht besucht gewesen, das Interesse mäßig.

Scholle. Das stimmt nicht. Bei den Workshops in den Stadtteilen waren insgesamt gut 300 Teilnehmer. Das sind im Schnitt 50 bis 80 Personen pro Veranstaltung. Das finde ich ein sehr gutes Ergebnis.

Glauben Sie, dass Sie mit Foren und Workshops alle relevanten Themen bearbeitet und einen breiten Querschnitt der Menschen in Erkrath erreicht haben?

Scholle Wir haben drei Veranstaltungen in Gesamt-Erkrath gehabt, zwei folgen noch. Das Thema Flächenentwicklung bekam dabei zwei eigene Veranstaltungen. Wir waren fünfmal in den Ortsteilen. Wir haben Workshops für Frauen, Jugendliche, ältere Menschen und Migranten veranstaltet und Themen wie Einzelhandel, Stadtteilzentren, Wirtschaft, Stadtbild, Wohnen, Landschaft, Umwelt und Integration angesprochen. Nächste Woche startet die zweite Staffel von Fachgesprächen mit Schlüsselpersonen aus der Stadt. Ich glaube, das spricht für sich.

Was sind die Hauptwünsche der Menschen in Erkrath?

Scholle An erster Stelle steht das Thema Wohnen mit der erforderlichen Bestandsentwicklung, der Wohnumfeld-Verbesserung und auch dem Thema Wohnungsneubau. Bei Neubauvorhaben sollten innovative Wohnangebote im Vordergrund stehen. Bei der Bestandsentwicklung gibt es viele Immobilien aus den 70er und 80er Jahren, an denen etwas getan werden muss. Sehr häufig wird auch der Wunsch an uns herangetragen, in Erkrath bauen zu können. Viele trauen sich nur nicht, in emotional aufgeladenen großen Runden ihr Anliegen vorzutragen. Aber die Nachfrage ist größer als das Angebot. Das bestätigen auch Makler und Kreditinstitute. Dann kommen Natur- und Freiraumschutz, das Schaffen von Arbeitsplätzen und das Nutzen von leerstehenden Gewerbebauten, denn viele Eigentümer nehmen anscheinend lieber Leerstände in Kauf, statt eine neue Nutzung zu ermöglichen.

Könnte ein Wirtschaftsförderungsamt der Stadt da nicht etwas bewegen und Einfluss auf die Eigentümer-Entscheidung nehmen?

Scholle Das sehen wir auch so. Dazu müsste die Stadt für diese zusätzliche Beratungs- und Managementaufgabe aber in Personal investieren. Mit dem derzeitigen Team ist das kaum zu schaffen.

Fühlen Sie sich von den Erkrathern manchmal missverstanden?

Scholle: Ja. Vor allem, wenn es um den Flächenverbrauch geht. Wir sind nicht angetreten, Boden zu versiegeln. Wir wollen auch nicht hauptsächlich Gewerbeflächen ausweisen. Wir wollen eher den Bestand nutzen und kleine Lücken schließen, wie beispielsweise zwischen den beiden Gewerbebetrieben an der Neanderhöhe. Wir sehen keine Flächen für größere Gewerbeansiedlungen, eher nur kleine Arrondierungsflächen. Einen großen Befreiungsschlag in Sachen Gewerbe wird es in Erkrath kaum geben. Insgesamt halten wir die Ausweisung von Wohngebieten aufgrund der vielfältigen Synergieeffekte für wichtiger.

Wo zum Beispiel?

Scholle In Unterfeldhaus, wo wir eine überdurchschnittliche Überalterung haben. Wenn wir da nichts unternehmen, wirkt sich das auf Schulen, Sportangebote, Nahverkehr und Einzelhandel aus. Das dortige Stadtteilzentrum weist jetzt schon die höchsten Funktionsdefizite auf. Ich möchte kein Horrorgemälde zeichnen, aber unter den derzeitigen Umständen möchte ich darauf hinweisen, dass dort etwas unternommen werden muss, damit kein Verlust an Lebensqualität droht.

Aber die Widerstände sind in Unterfeldhaus am größten.

Scholle Wenn es um die Pferdekoppel geht. Das verstehe ich auch. Niemand will, dass vor seiner Nase gebaut wird. Planung ist in solchen Zusammenhängen immer undankbar, weil sie nicht für alle Vorteile bringt. Aber wir sind auch dem Allgemeinwohl verpflichtet. Die Anwohner in Unterfeldhaus sollen ja nicht auf das Naturerlebnis vor der Tür verzichten. Es rückt nur etwa 150 Meter weiter weg.

Haben Sie für Ihre noch bevorstehende Arbeit Wünsche an die Erkrather?

Scholle Ja, mehr Unvoreingenommenheit. Sie sollten alle Aspekte der Stadtentwicklung bedenken. Ich vermisse ein Wir-Gefühl in Erkrath und mehr Verständnis für die Belange anderer. Nur gemeinsam kann man die Stadt und seinen Stadtteil nach vorne bringen.

Isabel Klaas stellte die Fragen