Flutkatastrophe erzwingt Überprüfung der CO-Pipeline

Die Überflutungen im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe haben gezeigt, dass wir noch einmal sehr genau auf die Sicherheit der CO-Leitung auch unter dem Gesichtspunkt von Starkregenereignissen blicken müssen. „Wir sind daher der Meinung, dass wir erneut eine politische und gesellschaftliche Initiative in Richtung der Investoren und der Landesregierung starten sollten“, so Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat.

Wirtschaftlich wird die Leitung nicht gebraucht, denn der Bayer-Konzern kommt schließlich seit Jahren ohne diese gefährliche Überlandverschickung des tödlichen Gases aus. Technisch gibt es damit offensichtlich keine Probleme. Was soll also das weitere Betreiben, die Leitung mit lebensgefährlichem CO-Gas zu beschicken? Können wir nicht mit Bayer-Covestro ins Gespräch kommen, dass die Unternehmen wegen der auch für sie evidenten hohen Betreiberrisiken auf die Inbetriebnahme verzichten?

Wir wollen dazu gern einen Versuch unternehmen und haben die Regierungspräsidentin als Chefin der Aufsichtsbehörde für diese Leitung angeschrieben. Wir haben sie gebeten alle Anrainerstädte und die bürgerschaftlichen Initiativen einzuladen und unter Ihrer Mediation mit dem Bayer-Konzern und der Landesregierung eine Gesprächsrunde zu starten. Ziel ist, dass die Unternehmen auf die Inbetriebnahme der Leitung verzichten.